Dirk Deimeke:
schrieb am 04.09.2010 um 07:27 Uhr
Sturm im Wasserglass
Jetzt habe ich endlich die Statistik gefunden, die ich schon lange gesucht habe. Als Nachtrag beziehungsweise als praktisches Anwendungsbeispiel zum Thema Relevanz.
Ausgangspunkt ist diese Meldung aus dem Heise Newsticker, die mehr oder weniger nichts anderes ist als die deutsche Übersetzung dieser Gartner-Studie.
325,6 Millionen Handys und Smartphones haben die Hersteller laut den Marktforschern von Gartner im zweiten Quartal dieses Jahres verkauft. Der Anteil der Smartphones am Gesamtmarkt beträgt 19 Prozent oder rund 61.6 Millionen Einheiten.
Von den rund 61.6 Millionen Einheiten entfallen rund 25.4 Millionen auf Symbian, 11.2 Millionen auf RIM-OS (Blackberry), 10.6 Millionen auf Android, 8.7 Millionen auf iOS, Windows Mobile 3.1 Millionen, Linux 1.5 (darunter WebOS von Palm, Maemo, ....) und andere mit 1.1 Millionen.
Um das mal zusammenzufassen und in Relation zu den Gesamtverkaufszahlen im 2. Quartal 2010 zu bringen:
7.8% Symbian, 3.4% RIM-OS, 3.3% Android, 2.7% iOS, 1.0% Windows Mobile, 0.5% Restliche Linux-Phones
(Natürlich könnte man sagen, dass Linux (= Android + Rest) jetzt RIM-OS überholt hat, aber das ist nur eine Zahlenspielerei).
Das spannende an den Zahlen ist, dass das sehr aktuelle Verkaufszahlen sind. Der Marktanteil aller Smartphones ist "nur" von 14.3% auf 18.9% gestiegen. Der aktuelle Marktanteil der Smartphones wird deutlich darunter liegen. Also sind Smartphones noch lange nicht in der breiten Masse angekommen. Dafür wird allerdings ein enormer Wind darum gemacht.
Interessant ist auch, dass 2.7% Gesamtmarktanteil ausreicht, dass viele App-Entwickler gut von ihren Apps leben können (gut, die funktionieren zum Teil auch auf dem iPod touch und dem iPad), eine nennenswerte Verbreitung auf dem Weltmarkt aller Mobiltelefone haben sie damit aber nicht. Allerdings könnte dieser Gedanke ein Anreiz für Softwareentwickler sein, etwas für Linux zu entwickeln.
Der Mobiltelefon-Artikel und der Smartphone-Artikel aus der Wikipedia enthalten auch noch ältere Zahlen.
hangup.de Team:
schrieb am 03.09.2010 um 16:00 Uhr
PdW 35 | MCabber
MCabber ist ein ressourcensparender textbasierter Jabberclient, welcher unter der
GNU GPL veröffentlicht wird.
Er steht im Funktionsumfang den grafischen Clients in nichts nach.
SSL Unterstützung, Nachrichten Logging/History, Kommando vervollständigung, und externen Aktionen (trigger).
Er hat sich bewährt im Einsatz auf dem eigenen Server. Der Client kann weiterlaufen, ohne dass man einen Clientcomputer an haben muss. Es gibt erstaunlich viele, die es so handhaben.
Zudem kann an der Uni mit ssh darauf zugegriffen werden, wenn an der Uni kein Client installiert, oder gesperrt ist. Leider, laut unseren Tests, ohne Dateiversand, aber vielleicht kann da ja jemand was zu sagen.
Und mal ehrlich freakiger kann man garnicht kommunizieren.

Konfiguration
mkdir ~/.mcabber
chmod 0700 ~/.mcabber
cp mcabberrc.example ~/.mcabber/mcabberrc
Nun kann/soll/muss die Datei angepasst werden.
Da es bei mir an dieser Stelle Probleme gab, noch schnell die Mindestangaben, damits läuft:
set server =
set username =
Das klingt alles prima, hat bei mehreren Leuten aber nicht geklappt, daher unsere eigene Beispielkonfiguration, mit der es läuft (auch wenn es sicher schönere gibt, so mit blonden Haaren und großen Augen).
set server = jabber.org
set username = blubb
set ssl = 1
set ssl_verity = 0
Bedienung
| /add name@server.tld | User hinzufügen |
| Strg & Q | Spring zur nächsten ungelesenen Nachricht |
| F5 | Offline Kontakte ein bzw. ausblenden |
| Bildup Bilddown | User aus der Liste auswählen |
| /quit | Client beenden |
| /help | Wer mal was vergessen hat… |
Installation und Links:
Plattform: GNU/Linux, FreeBSD, Mac OS X and Cygwin
Installation unter Linux
apt-get install mcabber
mit Rootrechten installieren.
http://lilotux.net/~mikael/mcabber/ :: offizielle Projektseite
http://wiki.mcabber.com/index.php/DE_Main_Page ::: Deutsches Wiki
Ich finde dieses Programm:
Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.
Programm der Woche auf hangup.de
Heute mit der Besonderheit, dass wir an der Serie Mein alternatives IM Programm teilnehmen.
Schreibt an webmaster bei hangup punkt de und ein Programm vorzuschlagen.
Dirk Deimeke:
schrieb am 02.09.2010 um 18:20 Uhr
ogg vs. mp3 ...
Nein, keine Angst, das hier wird kein Rant gegen mp3, obwohl es kein Geheimnis ist, dass ich ogg als freiem Format und offenem Standard wann immer möglich den Vorzug gebe. Ich werde hier auch nicht postulieren, dass das Ende von mp3 gekommen ist, das haben schon andere versucht.
Vielmehr möchte ich eines zum Nachdenken geben. Viele Technik-Podcasts, wie auch unsere Podcast DeimHart, verzeichnen eine höhere Nachfrage nach ogg- als nach mp3-Dateien. Wir bieten beides als Feed an, sonst liesse sich das nicht vergleichen.
Bereits jetzt, mit HTML5 kann man ogg direkt in den meisten Browsern ohne Plugin abspielen, wenn die Webseite, die Audio-Dateien entsprechend einbettet. Das wird nicht zu einer Ablösung von mp3 als Quasi-Standard führen, aber es sollte Podcast-Seiten dazu bringen, ogg-Dateien anzubieten und zwar so, dass sie möglichst problemlos für den Nutzer anzuhören sind.
Ich bin per Zufall auf die diese Seite gestossen, wo das Audio-Tag erklärt wird. Dort ist auch eine Tabelle zu finden, die zeigt welche Audioformate von bestimmten Browsern unterstützt werden.
ogg wird von Opera ab Version 10.5, Firefox ab Version 3.5 und Chrome ab Version 3 unterstützt.
mp3 wird von Safari ab Version 4 und Chrome ab Version 3 unterstützt.
Den eigenen Browser kann man mit dem HTML5-Test prüfen.
Damit erreichen die folgenden Zeilen aktuelle Browser bis auf den Internet Explorer. Das Beispiel zeigt die Verlinkung bei der momentan aktuellen DeimHart-Episode:
<source src="http://deimhart.net/uploads/dh-20100802-ausgabe-016.ogg" type="audio/ogg">
<source src="http://deimhart.net/uploads/dh-20100802-ausgabe-016.mp3" type="audio/mp3">
HTML5-Audioplayer
</audio>
Das controls heisst, dass ein Start- und Latustärke-Button enthalten ist, sonst müssten die selber definiert werden. preload="none" sorgt dafür, dass nicht direkt bei Aufruf der Seite mit dem Laden angefangen wird (ältere Browser brauchen vielleicht noch autobuffer statt preload).
Ingo Ebel:
schrieb am 02.09.2010 um 16:48 Uhr
Ab Mitte September neue Sendung als Podcast
In Kürze wird die Mauspet-Sendung von Thomas Steinbrecher als Podcast zur Verfügung stehen.
Die Show wird einmal im Monat produziert und dreht sich um Computer- sowie gesellschaftspolitische Themen. Außerdem werden die Top-Hits der freien Musikszene gespielt. Die Sendung läuft im Hamburger Raum auf TIDE 96.0.
Freut euch auf noch mehr Content hier bei RadioTux.
Michael Schmitt:
schrieb am 02.09.2010 um 15:18 Uhr
Ein wenig Heimkino
Es scheint schier unmöglich Produktvorstellungen von Apple zu verpassen.Ungefähr zwei-, dreimal im Jahr steht Steve Jobs auf einer Bühne und zieht neue IPods, Phones oder Pads aus seiner Hose und so ziemlich jede Nachrichtenseite berichtet darüber. Bemerkenswert fand ich bei der aktuellen Vorstellung das überarbeitete Apple TV. Bei dem Gerät handelt es sich um eine sogenannte Set-Top-Box. Sinn und Zweck des Teils ist das Abspielen von Musik und vor allem bewegten Bildern. Das Gerät kommt ohne Lüfter und Festplatte aus. Sehr lobenswert ist das integrierte Netzteil. Der Preis ist mit 120€ auch mehr als OK. Leider kann das Gerät kein Full HD abspielen. Die Wiedergabe von Medien aus dem eigenen Netzwerk scheint nur via Airplay zu funktionieren. Die eigentliche Bestimmung des Geräts ist es glaube ich in Online Stores Medien zu erwerben oder zu mieten.
Auch wenn das Gerät nichts für mich ist, hat es mich dazu gebracht mir mal wieder Gedanken über mein Home Entertainment zu machen. Momentan sieht es bei mir so aus was den Datentransfer betrifft. Das Bild soll keine Netzwerk Topologie darstellen.
Herzstück meines Systems ist mein Slug, ein kleiner Server der mir als NAS und Printserver dient. Das Teil ist nicht wirklich schnell, dafür funktioniert es tadellos. Um den Punkt Unterhaltung kümmert sich meine Nintendo Konsole mit Homebrew. Klingt merkwürdig, klappt aber ausgezeichnet. Mit dem Programm WiiMC “konsumiere” ich Bilder, Musik und Filme, die auf meinem Slug liegen. Die Steuerung mit der Wii Fernbedienung ist ausgezeichnet. Man zeigt einfach auf den Bildschirm und wählt aus, was man sehen will. Einfacher geht es wirklich nicht. Leider hat die Wii keinen HDMI Ausgang. Darum bleibt mir der Konsum von HD Material verwehrt.
Da es inzwischen eine große Auswahl an HD Filmen gibt, will ich hier mal ein kleines Update machen. Ein PC unter dem Fernseher kommt für mich nicht in Frage und auf meiner X-Box kann ich leider kein Homebrew Zeug installieren . Abgesehen davon ist die 360 auch viel zu laut. Ein neues Gerät muß also her.
Ideal wäre eine Wii mit HD Ausgang. Leider wird es noch einige Jahre dauern, bis es sowas gibt. Ich brauche ein Gerät, das
- Full HD wiedergeben kann
- entsprechend einen VGA, DVI oder HDMI Ausgang hat
- eine Netzwerkkarte oder WLAN Apdater besitzt
- einigermaßen leise ist
- 3,5mm Klinken oder Chinch Ausgang hat
Ein Laufwerk benötige ich nicht, da ich nur Sachen aus dem Netzwerk anschaue und höre. Richtig cool wäre es, wenn man eine Linux Distribution darauf installieren kann. Damit wäre ich unabhängig von Firmware Updates des Herstellers und hätte das gute Gefühl ein weiteres Gerät mit ordentlichem Betriebssystem in meinem Haushalt zu haben.
Vor geraumer Zeit hatte ich schon einmal nach einer eierlegenden Wollmilchsau gesucht und sie nicht gefunden.
Das WD TV Live von der Firma Western Digital kommt meinen Wünschen noch am nächsten. Ich habe zwar schon recht viel Gemecker über die Firmware gehört und das WD bei der Pflege ein wenig faul ist, aber die von B-Rad angebotene Custom Firmware soll sehr gut sein.
Ich mach mich jetzt noch ein wenig schlau und bestell mir dann so ein tolles Gerät.
Wie konsumiert Ihr zuhause Filme? Habt Ihr ein ähnliches Gerät, vielleicht sogar das Gleiche oder funktioniert das bei Euch ganz anders?
Nachtrag
Ich hab gerade den Player von WD bestellt.. Wenn die Kiste da ist werde ich ein wenig damit spielen und an prominenter Stelle darüber berichten
.
Dirk Deimeke:
schrieb am 02.09.2010 um 08:10 Uhr
Alternativlos ...
Mittlerweile ist schon die dritte Folge von Alternativlos, dem Podcast mit Frank und Fefe online. Die Themen sind angegeben mit "Politik, Technik, Verschwörungstheorien und was uns sonst noch so in den Sinn kommt". Es ist interessant, mal einen anderen Blick auf Tages- und Weltpolitik zu bekommen. Dass es den Podcast gibt, ist irgendwie an mir vorbeigegangen.
Mir gefällt er gut, Euch auch?
Florian Bugiel:
schrieb am 01.09.2010 um 20:00 Uhr
ihood – dagegen ist Google Street View ein Witz
Am Sonntag hatte ich noch kurz über Google Street View informiert und heute habe ich einen Dienst entdeckt, der weit sensiblere Informationen bereit stellt: ihood.
ihood ist eine Internetseite der GEMINI DIRECT marketing solutions GmbH und wird mit dem Untertitel “Wie wohnt es sich in Ihrer Nachbarschaft?” beworben. Die Suchergebnisse sind noch nicht allzu zahlreich, in größeren Städten findet man allerdings schon viele Straßen.
Interessant ist aber, was für Daten ihood zur Verfügung stellt. Beispielsweise den sozialen Status in der gesuchten Gegend:

Übersicht :
- Statistische Merkmale, wie z.B. Kaufkraft, Familienanteil, Fluktuation
- Votings und Kommentare der ihood-User
- Satellitenkarte mit POIs*
- Liste der umliegenden POIs* mit Adressen, Entfernungen und User-Bewertungen
*POIs sind “Points Of Interest”, d.h. interessante Orte (Restaurants, Banken, Geschäfte, etc.)
Dabei basiert der Dienst anscheinend auf einer Community. Das heißt, dass jeder Informationen zu den Adressen eintragen kann.
Jan Hofmann:
schrieb am 01.09.2010 um 15:37 Uhr
Auf der Arbeit – Auf die Ohren
Bild von Dominic auf Flickr
Ich sitze viel im Büro und dort viel am Computer. Und da höre ich meist Musik. Welche Musik ist immer davon abhängig, was ich gerade zu erledigen habe: Mache ich stupide Sachen, darf es gerne etwas Rockiger/Poppiger sein und auch mit Gesang. Muss ich mich konzentrieren, dann auf jeden Fall ohne Gesang und eher so Richtung Lounge/House/easy Listening. Ab und an auch Klassik oder Piano.
Ohne Musik finde ich es oft erdrückend still. Und gefühlt würde ich sagen, dass mir Musik beim Arbeiten eher behilflich ist, als dass sie mich stört. Vorausgesetzt halt, dass man die passende Musik wie oben erwähnt gewählt hat. Meist schöpfe ich aus dem großen Fundus von Shoutcast-Streams oder mache mir ein Tag-Radio auf last.fm an.
Meine Eltern haben immer behauptet, Musik würde beim lernen stören. Ich denke nicht. Wie seht ihr das? Hört ihr Musik beim Arbeiten? Wenn ja, welche? Und woher: Streaming, lokale Dateien…? Fühlt ihr euch dann produktiver? Ist bei euch Musikhören überhaupt seitens des Arbeitgebers erlaubt?
Christoph Grabmer:
schrieb am 01.09.2010 um 10:24 Uhr
Kleine Ankündigung (Announcement)
Wie ihr vielleicht die letzten Wochen mitbekommen habt habe ich in letzter Zeit meistens einen Englischen Blog Artikel, oder einen Englischen Anhang geschrieben. Was heißt, dass es auch in Zukunft den einen oder anderen Artikel in Englisch zu lesen gibt
Warum?
Zu aller erst natürlich um auch etwas Lesematerial für unsere englischsprachigen Besucher zu haben. Außerdem roste ich so nicht ganz mit meinem Englisch ein
Was?
Natürlich stellt sich jetzt die Frage, was wird alles auf Englisch verfasst. Ganz einfach, in erster Linie sind das Reviews zu Programmen ev. auch Hardware. Was darüber hinausgeht hängt davon ab ob ich genug Zeit habe oder nicht grad tief in der Arbeit stecke
Kennzeichnung
Auch das haben einige vielleicht schon mitbekommen. Es befindet sich nun eine neue Kategorie auf der Seite mit, wie kann es anders sein, “English”. Hier sammeln sich alle in Englischer Sprache verfassten Artikel
——————————————————
Just a little announcement
As you might have seen in the last few weeks, I started to write some of my articles in English. (Or I attached an English version below). This is going to be a lot more in the future
Why?
At first “you”, the maybe only English speaking user, will have the chance to read articles on our blog, without learning the whole German language
(And believe me, you don’t wanna mess with that)
What’s going to be published?
What’s going to be published in the first place are reviews about apps or eventually hardware. Apart from these two categories will be the possibility of other stuff. But as every time, what and when I’ll publish English material depends on if I’m not too busy and if I’ve enough time
How I’ll mark English articles
You might have also seen, that there’s a new category on our blog. What else would it be than “English”
So you will find every single in English written article in there. Even if it’s only an attachment below the German part
Therefore I will always add a link to the English part of the article if it’s only an attachment. And even if there is an English version of an article (or the other way round), there will be always a link to the other one
Dirk Deimeke:
schrieb am 31.08.2010 um 06:21 Uhr
Cowon D2+ DAB ...
So, jetzt ist der Neue da. Zu mehr als einigen wenigen Eindrücken hat es gestern nicht gereicht. Der Neue ist deutlich grösser und etwas schwerer als der Alte. Der Klang ist, wie von den anderen Cowon-Geräten gewohnt, hervorragend. Das Display ist klasse. Die Bedienung ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Etwas mehr Erfahrungen gibt es, wenn ich sie habe.
Christoph Grabmer:
schrieb am 30.08.2010 um 20:52 Uhr
Alfred – Das Power Pack

Fast eine Woche ist vergangen seit ich euch einen kleinen Einblick in Alfred gegeben hab und wie hier versprochen gibt’s nun einen kleinen Review vom Alfred Power Pack.
>>Switch to the English version<<
Was ist das PowerPack ?
Das PowerPack ist eine kleine Sammlung von “Extensions” die die Kernsoftware Alfred um einige nützliche Funktionen erweitert. Der Kern “Alfred” ist und bleibt kostenlos. Bloß das PowerPack erfordert eine Lizenz die es derzeit zum Spezialpreis um 12£ gibt!
Derzeitige PowerPack Elemente
- File-browsing
- eMail Shortcut
- iTunes mini Player
iTunes mini Player
Das wohl genialste Feature des PowerPacks. Hiermit lässt sich einfach und schnell auf iTunes und die gesamte Musiksammlung zugreifen.
In den Alfred Einstellungen lässt sich ein extra Shortcut für den Mini-Player reservieren, der diesen ohne Umwege anzeigt. (Umständlich: Im Alfred Suchfenster “iTunes” eintippen und den Menüpunkt für den miniPlayer auswählen)
Sollte iTunes nicht im Hintergrund laufen, so erscheint beim Anzeigen des mini-Players folgende Meldung -> Heißt iTunes starten
Der mini-Player sieht wie folgt aus:
In der Suchleiste lässt sich die gesamte Mediathek durchforsten und per Enter oder dem entsprechenden Shortcut ein Titel starten.
Man kann sowohl nach Titeln, Interpreten als auch Alben suchen, Alben erden mit einem lila Symbol mit 2 Noten dargestellt. Interpreten mit einem Kopf und Titel mit weißem Icon mit einer Note.
Wird ein Titel abgespielt so erscheinen im oberen Bereich alle Informationen dazu:
Hier kann man den Titel außerdem auch bewerten
Mithilfe der 3 Buttons rechts oben lässt sich Pausieren, oder weiterschalten.
File Browsing mit Alfred
Eine etwas versteckte Funktion
Angenommen wir suchen einen Ordner.
Markiert man diesen mithilfe der Pfeiltasten und drückt anschließend auf ⇥ (Tab) so erscheint folgendes Auswahlmenü:
Hier gibt es nun einige Auswahlmöglichkeiten. Die meisten dürften sich von selbst erklären.
- Löschen, Verschieben, Kopieren, Mailen (an “…”), im Finder suchen, im Finder anzeigen
- File (Ordner) öffnen mit:
Hier erscheint ein neues Auswahlmenü, dass alle Apps zeigt mit denen das ausgewählte File geöffnet werden kann (Im Falle des Ordners nur “Finder”)
- Ordner in Alfred durchsuchen:
Ist quasi eine File Navigation mit Alfred. Wird der entspr. Menüpunkt ausgewählt, so erscheint der Pfad in der oberen Leiste. Der Inhalt des aktuellen Verzeichnisses wird links angezeigt. Somit lässt durch das gesamte File System navigieren (einfach ohne geklickse)
Mit dem Keyword email “…” lässt sich einfach und schnell mit “Apple’s Mail” ein Fenster mit einer neuen Nachricht öffnen. Der angegebene Kontakt wird dabei gleich ins Empfängerfeld eingetragen
Fazit
Das PowerPack ist eigentlich die perfekte Ergänzung zu dem Rest des Apps. Grade mit diesen Features grenzt sich Alfred von sämtlichen anderen Quickstart Apps ab und schafft es hiermit eigentlich das Paket komplett zu machen. Ein Paket das Alfred um ein vielfaches attraktiver werden lässt.
Meine Meinung sollte ja auch nicht fehlen: Auch wenn mich die File Navigation weniger reizt, und ich diese auch eher selten nutze, so hat es mir der mini-Player extrem angetan. Mit ein paar weniger Tastendrücke kann man iTunes durchsuchen und steuern. Mit einer simplen Oberfläche die trotzdem chic wirkt. Denn immer das riesen Fenster von iTunes öffnen und die Suchleiste anklicken und tippen ist mir dann doch zu umständlich
Im großen und ganzen kann man das PowerPack nur empfehlen und ich bin schon gespannt was es an weiteren Features so geben wird
Dirk Deimeke:
schrieb am 29.08.2010 um 22:37 Uhr
Streetview im Editorial der c't ...
Von den Medien getrieben sprangen Politiker aller Bundestagsfraktionen mutig vor Googles allgegenwärtige Augen, die heimlich hilflose Hausfassaden abfotografiert hatten und außerdem den Dreifüßlern in "Krieg der Welten" ähnlich sehen. Niemals würde unsere Regierung zulassen, dass so private Informationen über die Landesgrenzen hinausdringen. Außer beim SWIFT-Abkommen, aber da geht es ja nicht um Fotos, sondern um Kontodaten - was ist das schon gegen das Risiko, dass ein Passant beim Brötchenholen oder ein Autokennzeichen versehentlich der automatischen Verpixelung entgehen könnte? Das wäre ja fast, als stünde man vor anderen splitternackt da, wie etwa bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen.Lesebefehl: Editorial der aktuellen c't
Florian Bugiel:
schrieb am 29.08.2010 um 16:12 Uhr
Google Street View, Nacktscanner, eKarten, Polizeibehörden
Vielleicht hat es der ein oder andere bemerkt – der Wochenrückblick ist letzte und vorletzte Woche leider ausgefallen. Diesen Sonntag geht es aber wieder weiter.
Ursprünglich wollte ich einen längeren Artikel über Google Street View schreiben. Allerdings wurde dieses Thema in allen möglichen Medien bereits breit getreten, sodass ich mich recht kurz fassen werde. Ich konzentriere mich lieber auf einige andere Themen zum Bürgerrecht. Wer etwas mehr über die Bemühungen unserer Polizeibehörden, Nacktscanner oder eKarten wissen möchte, sollte also
weiterlesen.
Google Street View
Wer Google Street View nicht kennt, kann sich das bei Google Maps einfach mal anschauen. Eine Stadt suchen (z.B. Paris) und das Männchen links mit der Maus auf einen interessanten Bereich ziehen:

Ob man sein Haus im Internet wiederfinden will, muss wohl jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall gibt es die Möglichkeit Widerspruch einzulegen und sein Haus verpixeln zu lassen.
Das Editorial der Zeitschrift c’t 19/10 fasst den Sommerlochfüller schön zusammen.
Neben dem Problem, dass das ganze Theater um Street View von viel wichtigeren Problemen ablenkt, sensibilisiert es vielleicht wenigstens für Datenschutzthemen. Ist es doch sehr erschreckend, dass es Menschen gibt, die sogar dem fiktiven “Home View” nicht widersprechen:
<object height="306" width="500"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OMFBuHsKXb0?fs=1"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="306" src="http://www.youtube.com/v/OMFBuHsKXb0?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500"></embed></object>
Nacktscanner
Ist es nicht viel bedenklicher persönlich durchleuchtet zu werden? Der Einsatz von Nacktscannern weiter sich immer stärker aus – in Hamburg begann vor einiger Zeit der deutsche Testlauf. Warum gibt es dort keinen Widerspruch? Die Chronologie ist interessant und die Versprechungen haben sich als Lügen heraus gestellt:
- Nacktscanner können keine Bilder speichern X
- Es werden keine Bilder gespeichert X bis die ersten Bilder aufgetaucht sind
- Das waren Ausnahmen und alles unrechtmäßig X zehntausende Bilder wurden gespeichert
Und das ist das Problem: wo Missbrauch von Technik möglich ist (also immer), wird es auch früher oder später geschehen. Bei den Nacktscannern offensichtlich eher früher.
Viele Meldungen zu diesem Thema findet ihr in Fefes Blog.
Update: Es werden wohl bereits mobile Nacktscanner auf den Straßen eingesetzt.
eKarten
Kurze Erinnerung: der ePerso kommt ab November. Wer wenigstens die ersten 10 Jahre verschont sein will, sollte schnellstmöglich einen alten Personalausweis beantragen. Zu diesem Thema hatte ich im ersten Wochenrückblick etwas geschrieben.
Vielleicht haben wir bei der elektronischen Gesundheitskarte etwas mehr Glück, derzeit gibt es eine Klage dagegen.
Polizeibehörden
Ich befürchte, dass das Thema Zensur uns auch die nächsten Jahre beschäftigen wird. Das BKA (unter anderen) will ja unbedingt weitere Kontrollmöglichkeiten und betont öfter mal, dass “Löschen statt sperren” nicht funktionieren würde. Nunja, es sieht wohl so aus, als ob es hier nicht um das Wohl von Kindern geht. Sonst würde sich das BKA wohl etwas mehr bemühen, entsprechende Inhalte zu löschen.
Die Kriminalpolizei gibt sich mehr Mühe. Allerdings bei einem anderen Thema: Razzia im Kinderzimmer – wegen Raubkopiererei. Dazu möge sich jeder selbst seine Gedanken machen.
hangup.de Team:
schrieb am 27.08.2010 um 16:00 Uhr
PdW 34 | BleachBit
Wer seine Wohnung sauber aufgeräumt und geputzt hat, hat am nächsten Tag schon mal gerne Muskelkater.
Da ist das virtuelle säubern schon bequemer, vor allem wenn man das richtige Programm einsetzt. Ein paar Klicks und schon ist die Miste weg(und dabei ist es wirklich schwierig Muskelkater im Zeigefinger zu bekommen).
BleachBit ist genau so ein Programm. In einem schlichten und übersichtlichen Programm besteht die Möglichkeit temporäre Dateien von Anwendungen wie z.B. Firefox, Java, APT, Bash, uvm. zu entfernen.
Das Programm ist einfach zu handhaben. Einfach einen Haken setzten, was gelöscht werden soll und schon gehts los. Ein großer Vorteil ist, dass einem rechts erklärt wird, was er löschen will.

Wer dennoch unsicher ist, kann auf den “Vorschau” Button klicken und des wird angezeigt, um was er sich erleichtern will.

Es kommt vor, dass sich so um die 100+xMB (und das x kann sehr groß sein) an Ramsch angesammelt hat und das kann einfach und bequem entfernt werden.
So stell ich mir aufräumen vor, sowohl virtuell als auch real:-)
Installation und Links:
Plattform: Windows, Linux-Distributionen
Installation unter Linux
apt-get install bleachbit
mit Rootrechten installieren.
http://bleachbit.sourceforge.net/ :: offizielle Homepage
http://bleachbit.sourceforge.net/download/windows :: Download für Windowsmenschen
Ich finde dieses Programm:
Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.
Programm der Woche auf hangup.de
Schreibt an webmaster bei hangup punkt de und ein Programm vorzuschlagen.
Dirk Deimeke:
schrieb am 27.08.2010 um 14:27 Uhr
Serendipity 1.5.4 ...
Serendipity 1.5.4 ist gerade erschienen, behoben wird unter anderem ein Sicherheitsproblem. Wer nur das Sicherheitsproblem beheben möchte, muss die Datei include/functions_config.inc.php austauschen.
Update wie immer problemlos, auf acht Blogs getestet, durch Überkopieren und Aufruf der URL.
Eine gute Gelegenheit zu flattrn, wie ich finde, ... Sicherheitsupdate in weniger als 24 Stunden nach Veröffentlichung der Sicherheitslücke.
Matthias Hille:
schrieb am 27.08.2010 um 13:47 Uhr
Piwik 0.9.9 erschienen
Letzte Nacht ist Piwik in der Version 0.9.9 erschienen. Diese soll, wenn keine gröberen Fehler mehr auftauchen auch zur Version 1.0 werden. Ich nutze Piwik schon ungefähr seit der Version 0.2.3 und habe den bisherigen Weg aufmerksam verfolgt, alles in allem eine gelungene Entwicklung und Piwik läuft schon seit einigen Versionen sehr stabil und zuverlässig. Vom Funktionsumfang kann es meiner Meinung nach schon mit den “großen” Playern wie Google Analytics mithalten.
Seit einigen Wochen gibt es auch die Funktion, dass man sich die Berichte automatisch täglich/wöchentlich/monatlich per Mail zuschicken lässt. Dies habe ich mir gestern Nachmittag mal genauer angeschaut und für diesen Blog eingerichtet. Dabei habe ich dies so gemacht, dass der Bericht einmal monatlich an unsere Team-Mailingliste geschickt wird. Da die Mailingliste nicht öffentlich ist und neue Teilnehmer eingetragen bzw. freigeschaltet werden müssen, wollte ich erst mal die Mail-Adresse herausfinden, mit der Piwik die Berichte verschickt, dies war nicht so ohne weiteres möglich. Heute morgen sehe ich dann im Changelog den Bug #1538 mit dem dieses Problem behoben wurde, man kann sich nun auf Knopfdruck einen Test-Bericht schicken lassen, das funktioniert einwandfrei. An der Ausgabe im PDF muss zwar noch ein bisschen Feinschliff passieren, aber es ist schon jetzt ziemlich gut. Die Mailadresse mit der Piwik die Berichte verschickt ist übrigens noreply@host.de .
Den Changelog zu Piwik 0.9.9 findet man hier.
List of tickets closed in this release
- #1570 Goals Loading… never stops
- #1576 VisitsSummary.getSumVisitsLengthPretty – throws notice
- #1585 SitesManager.updateSite succeeds for unknown idsite
- #642 Package Piwik for the Windows Web Application Gallery
- #1627 Typo in string General_AuthenticationMethodSmtp
- #1630 Common header for .php and .js files
- #1634 JavaScript errors in internet explorer when clicking on menu
- #1588 Warning displayed when sending feedback via feedback form
- #1561 Google Chrome reloads dashboard twice
- #1589 Submit buttons look ugly in install (and update?)
- #1616 Mobile Client working fine on iPod
- #1638 Add test for strtotime() failure … workaround?
- #1450 Call to a member function on a non-object
- #1538 PDF: Add a “send now” test button to test the report
- #1574 PiwikTracker: curl support
- #1582 Trademark policy
- #1624 Login referer feature is incompatible with Default report to load
Was haltet ihr von dem neuen Release? Welche Verbesserungswünche hättet ihr noch an Piwik?
Ähnliche Artikel:
Dirk Deimeke:
schrieb am 27.08.2010 um 06:23 Uhr
Geld für Podcasts ...
Ja, mir geht es immer noch oder vielmehr immer wieder auf die Nerven: Die ständige Bettelei um Geld. Am Schlimmsten finde ich dabei den Satz "Bitte geben Sie Geld, damit die Motivation erhalten bleibt.
Dazu gab es gestern in einem anderen Zusammenhang eine Aussage in der Karrierebibel:
Auf fehlende Motivation hinweisen. Geld ist ein schlechter Motivator; noch dazu kein besonders edler. Wenn Sie durchblicken lassen, dass Sie nur durch ein Schmerzensgeld zu motivieren sind, wirft das kein gutes Licht auf Ihre Arbeitsmoral.Auslöser dieses Postings ist eine Podcast-Episode von Schlaflos in München, die ich im Urlaub gehört habe.
Dort ging es darum, dass Selbständige natürlich eher auf Spenden angewiesen sind als Festangestellte, da der Tag Podcastproduktion nicht von Kunden bezahlt wird. Im weiteren Verlauf wird darauf hingewiesen, dass der eigene Podcast ja auch ein Aushängeschild sei und dass darüber Kunden akquiriert werden.
Ich habe folgendermassen kommentiert und auf die aktuelle Episode von DeimHart hingewiesen:
Dirk DeimekeZu dem Thema habe ich ja schon häufiger etwas geschrieben. Ist es wirklich nötig, dass sich jeder alles bezahlen lassen möchte? Traut sich niemand mehr, sein Wissen oder seine Texte ohne finanzielle Hintergedanken an Interessierte zu bringen? Muss jedes Hobby fremdfinanziert werden?
24. August 2010 @ 16:28
Diese Folge habe ich im Urlaub gehört und lange überlegt, ob ich kommentieren soll.
Anders als vielen Anderen geht mir mittlerweile die ständige Bettelei um Geld wahnsinnig auf die Nerven. Wenn Du durch diesen Podcast, wie angesprochen, neue Kunden gewinnst, dann ist das Dein Aushängeschild und auch ein Akquise-Medium. Das bedeutet, dass Du einen Teil Deiner Zeit als Freiberuflerin in die Akquise steckst, die jetzt von anderen Hörern (nicht den neu gewonnenen Kunden) bezahlt werden soll.
Das ist irgendwie schräg.
Es ist ja überhaupt nichts dagegen einzuwenden, die Möglichkeiten, den Podcast zu unterstützen auf der Homepage anzubieten. Aber so massiv wie das momentan auch im Audio passiert, ist es mir einfach zu viel. Bei Alex beginnt es, noch schlimmer zu werden.
So gerne ich Deinen Podcast höre und auch durch die Flattr unterstütze, so sehr werden mir die Folgen dadurch verleidet.
Ach ja, eines noch: Die ganzen privaten (und fest angestellten) Podcaster, zu denen ich auch zähle, machen die Arbeit als Hobby in Ihrer Freizeit und können das Equipment nicht wie Ihr von der Steuer absetzen.
Ich habe mal unsere letzte Episode verlinkt, die vielleicht einen anderen Blick auf Motivation und Geld bzw. Finanzierung bringt.
Ansonsten hat mir die Folge sehr gut gefallen. Ich hoffe, Du verstehst das nicht miss.
Update: Hier ist der Artikel, den ich in den Kommentaren angesprochen habe, ebenfalls aus der Karrierebibel: Antriebskraft – Was uns motiviert (auch das dort eingebettete Video ist sehenswert).
Benni und Jonas:
schrieb am 26.08.2010 um 21:02 Uhr
Nächste Downtime von bejonet
Hallo!
Leider war unser Server (und damit auch das Blog) von Sonntag Mittag (22.08.2010) bis ca. jetzt nicht mehr online. Grund hierfür war ein großer Fehler, den wir (bzw. ich) begangen habe, weswegen sich eine große Sicherheitslücke im Server bestand. Diese ist nun (nach einigen Scherereien mit meinem Anbieter – der Gott sei Dank rechtzeitig einschritt) wieder geschlossen.
Wir hoffen nun, dass soetwas nicht mehr vorkommt und eine solch lange Downtime wieder vermieden werden kann. Ich hoffe vor allem unseren Gäste von den Suchmaschinen hatten den passenden Button auf den Suchmaschinen gefunden, um unsere Inhalte dennoch abzurufen (Im Cache).
Ingo Ebel:
schrieb am 26.08.2010 um 11:34 Uhr
Spendenaufruf erfolgreich abgeschlossen
Hallo Hörer,
wir haben vor einigen Monaten euch gebeten, uns für die Anschaffung neuer (Audio-) Hardware etwas unter die Arme zu greifen. Ihr habt euch nicht Lumpen lassen und so haben wir nun 1000€ an Hörerspenden eingesammelt! Ein dickes dickes Lob an euch!
für was wurde es ausgegeben?
Zusammen mit anderweitigen Spenden, wurde das gesammelte Geld hauptsächlich in Equipment für eine mobile Aufnahmezentrale investiert.
- Senderechner
- Mischpult
- Kopfhörer
- …
- Audiocase (im Bau)
Als offene Posten stehen noch eine voll linuxkompatible 19″ Soundcard sowie einige Kleinigkeiten. Dies alles soll uns aber nicht davon abholten in naher Zukunft wieder Vollgas auf Sendung zu gehen.
Ein genaue Erklärung was wir gekauft haben folgt bald in einem dedizierten Blog-Eintrag.
für was braucht ihr noch Hörer-Unterstützung?
RadioTux verursacht eine Menge an monatlichen Fixkosten. So schlägt das Hosting / Traffic monatlich eine breite Bresche in unser Budget aber auch die Live Veranstaltungen auf Messen und Kongressen sind für ein kleines Projekt wie RadioTux immer wieder eine finanzielle Herausforderung.
Deswegen, spendet bitte weiter. Es müssen keine großen Beträge sein. Mit 5€ lässt sich eine Menge anfangen! Wer vor Banküberweisungen zurück schreckt kann uns gerne indirekt via Flattr – Klicks unterstützen!
Danke für eure Unterstützung und bis bald.
- euer RadioTux Team
Dirk Deimeke:
schrieb am 26.08.2010 um 06:08 Uhr
Relevanz ...
Relevanz scheint nicht erst seit der Wikipedia zu einem Modewort mutiert zu sein. Plötzlich wird bei allen Webangeboten nach Relevanz gefragt und die deutschsprachige Wikipedia löscht Beiträge, die nicht (mehr) relevant sind.
Laut Wikipedia:
Relevanz ist eine Bezeichnung für die Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit eines Gegenstandes, die jemand etwas in einem bestimmten Zusammenhang beimisst.Damit ist die Relevanz einer Sache abhängig von der Zielgruppe und von dem Zusammenhang. Die Frage "Ist das relevant?" ergibt also keinen Sinn, wenn man nicht die Zielgruppe oder den Zusammenhang nennt.
Wie relevant ist eine Online-Nachrichtenseite mit 10 Millionen Aufrufen pro Monat, wenn die Einschaltquote der Tagesschau an einem einzigen Tag (24.08.2010) bei etwa 4.5 Millionen liegt?
Wie relevant ist eine Nachricht über eine Designänderung bei Ubuntu Linux für einen Windows-Nutzer? Und wie relevant ist sie für einen Nutzer von Ubuntu Linux?
Beispiele lassen sich viele finden.
Dass man mit seinen Einschätzungen unglaublich falsch liegen kann, zeigen die vielen vermeintlichen Hype-Themen, die es aus der virtuellen gar nicht in die reale Welt geschafft haben. Ich hatte hier im Blog mal das Beispiel mit dem iPad.
Wie relevant sind eigentlich Smartphones? Wie relevant sind Android und iPhone, wenn beide Plattformen zusammen es gerade einmal auf 25% der weltweit verkauften Smartphones (1. Quartal 2010) bringen. In Deutschland liegt die Verbreitung der iPhones bei einem Gerät je 100 Einwohner, im Schnitt gibt es aber mehr als ein Gerät pro Person, die Verbreitung liegt also bei unter 1% der Gesamtgeräte. (Interessanterweise sind Apps trotzdem ein grosser Erfolg).
Relevanz? Blumenkübel?
Florian Baumann:
schrieb am 25.08.2010 um 20:06 Uhr
Gitosis | Zweischneidigkeit des Auth-Verfahrens
Ein Nachtrag und zugleich ein ganz besonders unschöner Zustand kam mir gestern unter die Finger. Gitosis benutzt bekanntermaßen SSH-Public-Keys zum authentifizieren der User, die in Git-Repositories arbeiten dürfen. Dieser Austausch zwischen Reporitory und Arbeitskopie passiert ebenfalls über SSH-Port 22. Die Benutzer, die sich dort anmelden, dürfen allerdings keinen direkten SSH-Zugriff bekommen. Soweit die Theorie.
Wenn man seinen Public-Key also Gitosis zur automatischen Authentifizierung vorwirft, wird man in das System der Git-Benutzer eingespeißt.
cp id_rsa.pub ~/gitosis/keydir/user@host.pub
git add keydir/*
git commit -a -m "user hinzugefügt"
git push
Bei erneuter Anmeldung an das System passiert folgendes:
$ ssh user@gitserver.domain.com
PTY allocation request failed on channel 0
ERROR:gitosis.serve.main:Need SSH_ORIGINAL_COMMAND in environment.
Connection to git closed.
Ich darf mich also nicht mehr einloggen. Bin ich normaler Benutzer, der wirklich nur mit git arbeiten darf, ist das auch gut so. Denn so wird die Sicherheit des Systems gewahrt. Bin ich allerdings Administrator des git-Remote-Servers sieht das anders aus. Ich habe ab diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr mein System (auf gewohntem Wege) zu pflegen.
Die Verbose-Ausgabe von ssh lässt darauf schließen was passiert:
$ ssh -v user@gitserver.domain.com
debug1: Authentications that can continue: publickey,password
debug1: Next authentication method: publickey
debug1: Trying private key: /home/user/.ssh/identity
debug1: Offering public key: /home/user/.ssh/id_rsa
debug1: Remote: Forced command: gitosis-serve user@host
debug1: Remote: Port forwarding disabled.
debug1: Remote: X11 forwarding disabled.
debug1: Remote: Agent forwarding disabled.
debug1: Remote: Pty allocation disabled.
debug1: Server accepts key: pkalg ssh-rsa blen 277
debug1: read PEM private key done: type RSA
debug1: Remote: Forced command: gitosis-serve user@host
debug1: Remote: Port forwarding disabled.
debug1: Remote: X11 forwarding disabled.
debug1: Remote: Agent forwarding disabled.
debug1: Remote: Pty allocation disabled.
debug1: Authentication succeeded (publickey).
PTY allocation request failed on channel 0
ERROR:gitosis.serve.main:Need SSH_ORIGINAL_COMMAND in environment.
debug1: client_input_channel_req: channel 0 rtype exit-status reply 0
debug1: client_input_channel_req: channel 0 rtype eow@openssh.com reply 0
debug1: channel 0: free: client-session, nchannels 1
Connection to git closed.
Die Authentifizierung mit meinen Public-Key klappt zwar, aber ich werde in eine gitosis-serve ssh-session gezwungen und damit bleibt mir der ssh-zugang ins System verwehrt. Nicht mit dieser Situation rechnend, starrte ich völlig perplex auf mein Terminal und die Reverse-Engeneering-Abteilung in meinem Kopf ratterte vor sich hin. Was passiert da und warum passiert das? Und vor allem: Wie komme ich jetzt wieder auf den Server?
Solve it!
1. Public-Key Auth deaktivieren
Ohne PubKey Auth, wird der ssh-daemon nicht erkennen, das er mir eine git-serve session geben müsste. Dem lokalen ssh-client beizubringen sich nicht mit dem Public-Key am entfernten System anzumelden, wäre also eine Lösung (aber keine Schöne). Folgende Konfiguration führt dazu.
$ vi ~/.ssh/config
Host git
HostName gitserver.domain.com
User root
pubkeyauthentication no
2. Different User
Die Alternative zu dieser dauerhaften Veränderung ist (wenn vorhanden) einen anderen Benutzer zu verwenden um sich ins System einzuloggen und erst anschließend zu root zu werden.
3. gitosis-serve zurechtstutzen
Nachdem der Zugriff auf das System wiederhergestellt ist, gehts zum Bugfix (gitosis-serve). gitosis muss diesen Umstand in irgendeiner ssh-config erzwingen. Ich verstehe nicht ganz warum, aber gitosis schrieb mir diese Änderungen in /root/.ssh/authorized_keys.
command="gitosis-serve user@host",no-port-forwarding,no-X11-forwarding,no-agent-forwarding,no-pty ssh-rsa AABBB3NzaC1yc2EAAAABIwAAAQEAyjwZCinCmB4oJJZ4RuiSqrQmiYE8+C+JKpTmiPkdfojUbiB9gm3BOhsYAdu99vP7yDOaIqg9e2dk/4HGm+P8obUR7lVrinMf5NvoRkOa8EfGdPJRz4ABOGRDte454bwestyWlvLhnKyWd+a9lU07siDJg5b1NbitIXkXa76V+lGMrqkixaDC6meZQEjZlxnVMpgzC5wyEQy2cVwUnX+Swiw68gsHsMYKBNsiVgNQ7nY8fa5lhV13E6L2aYAIorVpudS1bTiQfvfXCpVtJkJVSNPP6RzUtuSSErhsqOn1o2QtVjWhH5J/Y0D1b4eeEAgmdhq7554kQupJ9LgRww== user@host
Dieser Eintrag ist für das Verhalten verantwortlich. Auskommentieren oder entfernen aller Parameter bis ssh-rsa fixt das Problem . Happy Committing.
Enrico Wolff:
schrieb am 25.08.2010 um 13:53 Uhr
Aufgaben unterwegs erstellen und mit Google-Account abgleichen
Eine App für Android die ich schon seit einiger Zeit mal vorstellen wollte ist die ToDo-List “GTasks”. Es gibt sicherlich einige ToDo-Lists für Android aber was mir wichtig war ist die Synchronisation mit Google. Irgendwann bin ich dann auf GTasks gestoßen.
GTasks ist kostenlos, dafür aber mit Werbung versehen, im Market erhältlich. Um die Werbung zu etfernen kann man sich aus dem Market auch den Key dafür herunterladen. Dieser haut meiner Meinung nach mit $ 6,99 preislich so dermaßen daneben, dass man diese App wirklich extrem lieben muss. Von den Funktionen gibt es keine Unterschiede, einzig und allein die Werbung verschwindet.
Es gibt mehrere Listen:
1. “Mobile List” – Die mobile Liste wird nur auf dem Phone verwaltet und es findet keine Synchronisation mit dem Google-Account statt.
2. “Liste von …” – Die Liste zum Google-Account. Alle hier erstellten Aufgaben werden mit Google abgeglichen und stehen somit auch über den Browser an anderen Rechnern zur Verfügung.
3. “Alle” – Eine Liste in der alle Aufgaben aus den anderen Listen zusammen angezeigt werden.
Beim Erstellen der Aufgabe kann man noch das Fälligkeitsdatum, wahlweise mit Erinnerung, angeben.
Market-Link: GTasks
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Dirk Deimeke:
schrieb am 25.08.2010 um 05:58 Uhr
Neue Wikipedia?
Wenn ich so etwas lese (identi.ca)
@froscon: Ist die #FrOSCon irrelevant? Die Löschtrolle sind wieder in der #wikipedia unterwegs: http://bit.ly/9ZiGFw - unglaublich!dann frage ich mich schon, ob es nicht langsam eine neue Wikipedia geben sollte.
Die FrOSCon ist eine der etabliertesten OpenSource-Veranstaltungen in Deutschland, das hier ist der Original-Tweet bei Twitter.
Dirk Deimeke:
schrieb am 24.08.2010 um 21:39 Uhr
Und Ihr redet über Häuserwände ...
Sie schauen in euer Konto. Sie wollen eure Mails lesen. Sie wollen wissen mit wem ihr telefoniert. Und ihr redet über ... Häuserwände. m(Blinkenlicht in Twitter via Rowi
Ingo Ebel:
schrieb am 24.08.2010 um 21:36 Uhr
RadioTux Klausurtagung 2010
Vom 20. bis zum 22. August 2010 trafen sich die Köpfe hinter eurem freien Radio zur zweiten Klausurtagung im Linuxhotel in Essen. Anlass war die Organisation, die über die Jahre hinweg zu schlecht gepflegt wurde und sich nur persönlich klären lassen konnte. Den Anfang machte am Freitag Abend erst einmal eine gemütlich Kennenlern-Runde am Grill.
Visionen der Zukunft
Die eigentliche Arbeit begann am Samstag Morgen nach dem Frühstück. Der wichtigste Punkt für das Team war dabei die Frage „wo wollen wir in Zukunft hin?” So einfach diese Frage in den Ohren eines manchen klingen mag, so schwierig war es am Ende doch sie eindeutig zu beantworten. Wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber wir bleiben trotz allem ein freies Radio, das nach wie vor von Hobbyisten ohne kommerziellen Hintergrund betrieben wird.
Organisation in der Organisation
Im zweiten Teil unserer Diskussion stand die interne Organisationsstruktur im Vordergrund. Man mag es kaum glauben, aber dieser Bereich vegetiert seit Jahren vor sich hin. Es dürfte sicherlich niemanden verwundern, dass es Zeit war dort einmal gründlich aufzuräumen. Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten: die gesamte Struktur wird in verschiedene Abteilungen ausgelagert, die auf kollaborativer Ebene mit den anderen zusammen arbeiten. Zum einen wäre da die Kommunikationsabteilung, die sich um die Planung von Marketing, Veranstaltungen und Sponsoring kümmert. Die Redaktion befasst sich mit den verschiedenen Sendungsformaten, deren Inhalten und die Struktur auf Events. Zu guter Letzt gibt es noch unsere Technik, die für alle technischen Fragen rund um Webpräsenz, Serveradministration und Streaming da ist.
„Das hat doch früher auch ohne funktioniert,” mag man doch als RadioTux Kenner denken. Grundsätzlich ist das korrekt, jedoch lag die Arbeit meist doch bei einer einzigen Person. Mit dieser strengeren Einteilung wollen wir eine bessere Verteilung der Ressourcen erreichen, einerseits um einzelne Personen zu entlasten, andererseits um unseren Workflow zu optimieren.
Workshops für alle
Nach dem Mittagessen folgten die Workshops. Aufgrund unseres begrenzten Zeitkontingentes mussten wir diese in zwei Tracks aufteilen: Audio- und Servertechnik.
Im Bereich Audiotechnik hielt Thomas Steinbrecher, auch als tonthomas bekannt, einen Vortrag rund um Audio, dessen Verständnis und worauf man bei der Nachbearbeitung achten sollte, um eine möglichst gute Qualität zu erreichen. Roman Hanhart, bekannt aus den „Ubuntu Weekly News“, zeigte dem Publikum den Zoom H4, was er kann und worauf man unbedingt achten sollte, um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Im technischen Teil standen vor allem zwei große Kritikpunkte auf der Agenda: unsere Webpräsenz als auch Software rund ums Podcasting. Gerade unser Internetauftritt wurde doch von einigen Hörern kritisiert, so dass wir uns gezwungen sahen über ein übersichtlicheres wie auch informatives Layout nachzudenken. Die Umsetzung hierzu wird nach und nach erfolgen und soll zusammen mit einer neuen Software von statten gehen. Denn auch die Blog-Software “Wordpress” hatte der Redaktion in der Vergangenheit doch immer wieder Probleme bereitet. Das Team kam bereits zu einigen Ideen, eine endgültige Lösung bleibt bis auf weiteres aber aus.
Fleisch, Spiele und Events
Nach den Workshops ging der Abend dank eines gesponsertem Fleisch-Überschusses wieder am Grill mit einem erheiternden Spiel zu Ende. Am letzten Tag ließen wir nochmal die Ergebnisse des Vortages Revue passieren, behoben noch einige Unklarheiten und besprachen die Planung für die nächsten Monate. Auch in diesem und nächstem Jahr werden wir wieder für euch auf verschiedenen Veranstaltungen zugegen sein. Leider gibt es auch hier schon eine Hiobsbotschaft: da die CebBIT 2011 und der LinuxTag 2011 im nächsten Jahr recht nahe zusammen liegen (März/Mai) und wir nur begrenzte Mittel haben, haben wir uns entschieden den LinuxTag 2011 als Hauptveranstaltung zu besuchen, vor allem um dort ein größeres Event zusammen mit euch zu feiern. Auf der CebBIT 2011 werden wir vermutlich mit einem kleinerem Aufgebot aufgestellt sein.
Für alle eine gelungene Tagung
Das Wochenende wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen, nicht zuletzt dank des schönen Wetters und viel Fleisch. Auch RadioTux Schöpfer Ingo Ebel zeigte sich sehr erfreut, waren bei der ersten Klausurtagung gerade einmal vier Mitglieder anwesend. Auch dem Linuxhotel danken wir für die schöne Atmosphäre und den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. Wir hoffen euch werden die neuen Ideen genau so gefallen werden wie uns und wünschen uns, dass ihr uns auch in Zukunft weiterhin die Treue haltet.
Nicht auf dem Foto:
- Thomas Steinbrecher (musste früher weg)
- Roman Hanhart (Reifenpanne)
Michael Schmitt:
schrieb am 24.08.2010 um 19:49 Uhr
EGO Shooter erhitzt die Gemüter
Seit gestern kann man auf Heise, Golem, Spiegel und weiteren Seiten lesen, daß viele Menschen und Organisationen dem neuen Teil der Medal of Honor Reihe anstößig bis wiederwärtig finden. Bei dem Spiel handelt es sich um einen Ego Shooter; genauer gesagt einen Taktik Shooter. Grob zusammengefasst besteht der Unterschied darin, daß die Spielfigur weniger einsteckt und es keine Gesundheitsanzeige im eigentlichen Sinne mehr gibt Man wird in die Rolle eines Soldaten versetzt der in Afghanistan gegen die Taliban kämpft. Die Grafik ist natürlich zeitgemäß – wir bewegen uns immer näher an den Fotorealismus mit dem Endziel Holodeck heran. Eine kleine Übersicht zur Grafik Evolution habeich auf die Schnelle bei PC Games gefunden.
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="385" width="640"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/k-yVxKWFUnc?fs=1&hl=de_DE"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="385" src="http://www.youtube.com/v/k-yVxKWFUnc?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="640"></embed></object>
Shooter sind neben MMORPG’s die wohl am kontroversesten diskutierten Spiele. Doch dieses Mal kommt die Kritik aus einem neuen Lager, den Militärs.
Der britische Verteidigungsminister äußerte sich wie folgt bei der BBC:
“It’s hard to believe any citizen of our country would wish to buy such a thoroughly un-British game. I would urge retailers to show their support for our armed forces and ban this tasteless product.”
Wilfried Stolze vom Bundeswehrverband meint:
Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben.
Man kann diese Aussagen durchaus verstehen, wenn man die Positionen dieser Männer betrachtet. Sie vertreten die Armeen ihrer Länder und haben wahrscheinlich keinen ernsthaften Kenntnisse von Videospielen.
Wer so um 1980 geboren wurde und ab und an mal ein Spielchen gewagt hat schaut sich die Grafik von Medal of Honor an und nickt auf jeden Fall mal anerkennend. Als ich zum ersten Mal Doom gespielt habe war die Grafik der Hammer. Gleicher Effekt nur ungefähr 15 Jahre früher:). Die künstliche Intelligenz wird auch immer besser. Bei Unreal war ich verblüfft, daß ein Skaarj abhaut und mir in den Rücken fällt. Wenn ich die heutige Mischung aus Intelligenz und “Geskriptetem” damit vergleiche wirkt Unreal 1 schon ein wenig wie Space Invaders.
Den Moment als Wilfried Stolze zum mit diesem Spiel Kontakt hatte stelle ich mir so vor:
Herr Stolze gelangt auf irgendeinem Pfad im World Wide Web zu einem Trailer des Spiels auf einem Videoportal. Der Sound ist wahrscheinlich ausgeschaltet. Zuerst ist Herr Stolze leicht verwirrt und merkt nach kurzer Zeit, dass er keine Videoaufnahme sieht, sondern ingame Grafik. Irgendwann fängt dann das Ballern an und der Mann ist entsetzt. Als Vertreter des deutschen Bundeswehrverbands wird er sich wohl auch mit dem Leben und Sterben der deutschen Soldaten in Afghanistan auseinander setzen. Aus dieser Position heraus kann er das Spiel nur wiederwärtig finden. Ob er bei Resident Evil 5, Rage oder Left4Dead so reagiert oder ob meine Vermutungen komplett falsch sind kann ich nicht deuten. Aussagen sind halt oft vom Standpunkt oder der Position eines Menschen abhängig.
Die amerikanischen Medien regen sich darüber auf, daß man im Multiplayer als Taliban spielen kann und folglich Amerikaner töten muß. Das ist in meinen Augen so bescheuert, daß ich es gar nicht großartig kommentieren möchte.
Nun sind ja Spielen und Trailer schauen 2 Paar Schuhe. Am Wochenende hatte ich mir Modern Warfare 2 von einem Bekannten für die XBox ausgeliehen. Teil 1 hatte ich am PC gespielt. Auch wenn die Konsolen Steuerung im Vergleich mit Maus und Tastatur recht (mies) ungewohnt ist, kommt’s auf der Couch vor dem Fernseher ganz anders rüber. Es kommt einem eher wie ein interaktiver Film vor, in dem ich mich bewegen kann. Nun bin ich kein Mensch, der das Wort Killerspiele in den Mund nimmt, aber ab und an habe ich mir während der Kampagne schon gedacht, daß das jetzt leicht grenzwertig ist. Ich kann im Spiel per Laptop von einer Drohne aus Gegener mit Raketen beschießen. Man sieht das Bild der Drohne. Wenn die Rakete einschlägt ist das Bild weg und man sieht aus der Ego Perspektive eine nette Explosion. Mit ein paar Bier im Bauch glaubt man in dem Moment Nachrichten zu sehen. Wennein virtueller Gegener stirbt denke ich mir gelegentlich ”Hui das war echt krass”. Ich würde nicht soweit gehen und sagen, daß das Spiel abstoßend oder ekelhaft ist, aber zum ersten Mal seit ich Videospiele zocke hab ich darüber nachgedacht, ob das wirklich sein muß. Ich zocke eigentlich alles, außer Spiele wie Manhunt, in denen es darum geht Menschen so grausam es geht ins Jenseits zu befördern.
Medal of Honor ist nur ein Spiel von vielen. Ob die PR Abteilung von EA dafür gesorgt hat, daß das nun in den Medien so aufgeriffen wird oder jemand wie Wilfried Stolze es durch Zufall entdeckt hat oder was anderes weiß ich nicht. Ist auch nicht so wichtig. Interessant ist wo das hinführt.
Im Herbst wird es von Sony und Microsoft eine neue Generation der Bewegungssteuerung geben. 3d Fernseher sind auf dem Vormarsch. In Sachen Feedback stagniert es ja seit Jahren mit den Vibrations Effekten, aber da kommt irgendwann auch mal was. Sicherlich werden diese Technologien am Anfang einige Schwächen haben, aber langfristig wird sich es sich etablieren. Diese Kombination wird Spiele immer realistischer erscheinen lassen. In meinen Augen sind aktuelle Spiele schon sehr Nah am interaktiven Film dran.
Im Schnitt braucht man 8-10 Stunden um einen Titel durchzuspielen. Das ist nicht lang, aber man fühlt sich gut unterhalten und der Schwierigkeitsgrad ist moderat. Ein Spielfilm dauert 90 Minuten ist jedoch auch deutlich günstiger. Das Durchspielen dauert also ungefähr 6 Mal länger als einen Film zu schauen. Ein aktuelles Spiel für die Konsole kostet ungefähr 70€ eine DVD 12€. Auch hier stimmt das Verhältniss einigermaßen. Die Kosten pro Minute Unterhaltung (Hardware nicht eingerechnet) sind ungefähr gleich, die Grafik also das Aussehen des Spiels irgendwann wohl auch. Billige CGI Effekte aus den 90er Jahren werden heute von Spielen mühelos abgehangen. Der große Unterschied ist halt, das man selbst bestimmt was einem der Fernseher zeigt.
Ich schau mir gerne Mal Action Filme an. Wenn ab und an mal jemand ordentlich zerissen wird ist das schon cool. Aber möchte ich das selbst tun? Ich lösche zwar nur eine digitale Existenz aus – irgendeine virtuelle Figur, deren Ableben auf meinem Fernseher jedoch äußerst realistisch dargestellt wird.
Aber was ist in 10, 20 Jahren? Habe ich dann eine holografische Waffe in der Hand und erschieße eine projizierte Figur die sich hinter meiner Couch versteckt? Wie sieht dann das Spiel zum neuen Hannibal Lecter Film aus? Muß ich da Menschengehirn braten oder Leute essen? Welcher normale Mensch möchte so etwas tun? Wird es in ferner Zukunft das Genre der Mordsimulation geben?
Wenn Phillip K. Dick noch leben würde, gäbs bestimmt ein schönes Buch zu diesem Thema.
Wie seht Ihr das? Glaubt Ihr, dass es soweit kommt oder doch ganz anders?
Ingo Ebel:
schrieb am 24.08.2010 um 16:24 Uhr
Free Music Charts August 2010 veröffentlicht
Hallo Freunde der freien Musik,
auch diesen Monat präsentiert Sven vom darkerradio wieder die TOP 15 der freien Musik Szene. Hier hinzu kommen erstmalig sage und schreibe 9(!) Neuvorstellungen. Für jeden Musikgeschmack ist wieder etwas dabei, von Rock und Pop über Progressiv bis zu 80-er Synthie Sound ist diesmal alles vertreten.
TOP 3 im Schnelldurchlauf:
- The Kyoto Connection – “The Best Day of my Life”
- Shearer – “Monument”
- Hate Boss – “So much”
- The Living Targets – “4.20″
| Download audio file (606581) | Download audio file (603754) |
| Download audio file (601899) | Download audio file (579505) |
die falschen Songs?
Kein Problem! Ihr könnt für die nächsten Charts eure persönlichen TOP 5 wählen (nach unten scrollen). Das Resultat des Votings könnt ihr dann am 20. September live im Stream und später als Podcast auf darkerradio hören.
euch hat es gefallen?
Euch haben Stücke so gut gefallen, dass ihr diese mit allen anderen RadioTux Hörern teilen wollt? Kein Problem! Schickt mir einfach eine Email mit eurem Musikwunsch an musik@radiotux.de.
hangup.de Team:
schrieb am 24.08.2010 um 00:01 Uhr
Znouten
Hurra endlich ist sie da!
Die alternative Suchmaschine deren Namen man als Verb (Tunwort gg ) verwenden kann.
::: znouten :::
Alternativen:
metager ::: metagern aha
ixquick ::: ixquicken hört sich blöd an
forestle ::: forestln naja
uvm….
Alles tolle suchmaschinen aber znout.de ist super. Es werden Google Ergebnisse angezeigt und der gesamte Stromverbrauch (von eurem Computer bis hin zu sämtlichen Servern) wird am Ende eines Quartals in Zertifikaten – sozusagen – CO2-frei gemacht.
Und wie der Titel schon sagt, man kann es aussprechen.
Znoute mal nach Hints und Kunz
Ich habe dich geznoutet.
Es lässt sich alles znouten.
Ihr seht, ganz einfach. Und ob ihr [snouten] oder [snuten] sagt ist jedem selbst überlassen.
http://znout.de ::: Offizielle Homepage zum znouten
Schwani:
schrieb am 23.08.2010 um 20:41 Uhr
Windows auf dem iPhone
Heute fand ich eine weitere nette Spielerei für dein iPhone/iPod Touch: Windows auf dem iPhone! Voraussetzung ist ein jailbrocken Device. Und es läuft momentan nur Windows 3.1 und Windows 95.
Hier gibt es eine Anleitung, wie man das ganze verwirklichen kann. Ich hab mir das ganze vereinfacht: Die Datei mit dem PC heruntergeladen, auf das iPhone kopiert und mittels iFile installiert. Funktioniert genauso gut.
Screenshots:
Windows 3.1
Windows 95
hangup.de Team:
schrieb am 23.08.2010 um 10:00 Uhr
Hardware (nachhaltig) einkaufen
Wo kauft ihr eure Hardware ein? Egal ob es um Telekommunikations- oder Informationstechnik geht.
Interessant ist ja, dass ciao dooyoo usw. hier sehr wenig zu bieten haben, ausser von den großen Markführern. Daher mein fragender Artikel an euch.
Mein Traumshop….
- Führt nicht alle Produkte, ist aber bereit auf Sonderwünsche einzugehen. Unkompliziert per E-Mail oder so
- Liegt in der Region (Vielleicht teilen wir das mal in Nord- und Süddeutschland)
- Hat ein bisschen Ahnung von dem was er tut.
- Denkt nachhaltig, d. h. wo es möglich ist wird auf Langlebikeit und Umweltverträglichkeit geachtet
- Achtet auf energiesparende Komponenten und kann hier beraten
- uvm.
Bisher hab ich viel bei großen Marktbeherrschenden Shops eingekauft, aber ich denke es spricht viel dafür das zu ändern (Datenkrake, Monopolstellung, weite Transportwege usw.)
Wo kauft ihr ein? Und mit welchem Shop habt ihr gute Erfahrungen? (Schlechte auch dabei?)
hangup.de Team:
schrieb am 23.08.2010 um 00:01 Uhr
Mini-Blog auf Eis
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1808|Einspruch Streetview
1708|S21Politiker ≠ Demokratie 0908|FOSS Linux≠Windows 0608|Debien ist eingefroren 0408|Film über Gesichtsbuch 0308|Alle prokrastinieren |
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Nun haben wir die Mini-Blog Idee auf Eis gelegt. Vielleicht kommt sie irgendwann wieder, mal sehen. Die Gründe sind, dass u. A. in der Mobile Version von hangup.de kein Mini-Blog zu sehen ist. Und im Prinzip gibt es hierfür die Kategorie Kurzgefasst.
Ein Grund ist sicherlich auch, dass es zwar für uns weniger Aufwand ist, so ein Mini-Blog, jedoch hat das auch seine Nachteile wenn überhaupt nichts dazu angeregt wird und keine Diskussion entstehen kann.
Um allen Freiraum für Diskussion zu geben, haben wir oben die bisherigen Mini-Blog-Themen aufgeführt.
Wer nicht weiß von was wir hier reden: Es gab auf der linken Sidebar einen Mini-Blog. Hier wurden im oben dargestellten Stil Links veröffentlicht. Welche uns Interessieren, beschäftigen oder wie auch immer aber wo uns die Zeit/Muse gefehlt hat einen vollständigen Artikel daraus zu machen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass aus manchen Links noch Artikel werden
Christoph Grabmer:
schrieb am 22.08.2010 um 19:13 Uhr
Alfred – The Better Spotlight

>>No German? Check out the English version below<<
Jeder Mac User kennt und benutzt es – Spotlight! Die wohl genialste Funktion im ganzen MacOS die in wenigen Sekunden findet wonach man sucht. Da man mit Spotlight aber wesentlich schnell an die Grenzen gelangt benutzen viele User andere Quickstart Apps (wie: LaunchBar, QuickSilver)
Was ist Alfred?
Hier sollte man sich eher die Frage stellen: “Was ist es nicht?”
Alfred lässt sich ebenfalls in die Kategorie der Quickstart Apps einfügen und beherrscht alle Suchfunktionen wie auch Spotlight. (Ja, auch der Taschenrechner ist eingebaut)
Zusätzlich und sehr komfortabel ist aber der Schnellzugriff auf die Suchergebnisse. Diese lassen sich nämlich mit Tastenkürzel erreichen, und nicht mehr umständlich mit der Maus angeklickt werden.
Mithilfe von Keywords kann man verschiedenste Funktionen benutzen:
Funktionen im Überblick:
Alfred bietet wie Spotlight eine Intelligente Suche an. Diese lässt Suchergebnisse die zuvor schon öfter verwendet bzw. gestartet wurden an der ersten Position erscheinen. (Bzw. nachgereiht je nach Verwendung)
Die App Suche sollte sich von selbst erklären
Die Dateisystem Suche lässt sich mit dem Keyword “find” bzw. “open” aktivieren, wobei find den Finder öffnet und das File im Verzeichnis zeigt, und open das File mit dem Standard-App öffnet.
Webdienste wie Google Search, Bing Search, Youtube Search, bit.ly Url-Shortening, Twitter oder IMDB sind über etliche weitere Keywords möglich.
Weitere benutzerdefinierte Dienste lassen sich ebenfalls konfigurieren.
Auch auf das Systemeigene Wörterbuch lässt sich mittels “spell” und “define” zugreifen
Seit Version 0.6.6 gibt es nun auch Zugriff auf Systemfunktionen wie Shut-Down oder Ruhezustand.
Die Zukunft:
Die Zukunft? Klar das Kernprojekt Alfred bleibt kostenlos und frei für jedermann. Aber hinter den Kulissen wird an dem PowerPack gearbeitet. Ein Paket mit etlichen weiteren Features und Funktionen die das Alltagsleben noch um einiges erweitern werden. Das PowerPack wird zusätzlich zum Freien Kern verkauft und ist darin integriert.
Das PowerPack wurde soeben zum Pre-Release freigegeben
Ein Test folgt und natürlich Feedback darüber
Meine Meinung?
Klar, würde ich Alfred nicht nutzen, würde es diesen Blog-Eintrag nicht geben
Ich nutze Alfred seit dem ersten Release, und es ist schön zu sehen wie sich ein Projekt weiterentwickelt und ausgebaut wird. Quasi wie ein Kind beim Erwachsenwerden zu begleiten. Alfred hat schon seit ewigen Zeiten Spotlight total ersetzt und ich könnte ohne nicht mehr leben.
Kritik gibt’s von meiner Seite nicht, aber ihr dürft euch gerne in den Kommentaren darüber auslassen
Alfred – The better spotlight

Every Mac user knows the one special feature of MacOS which makes our daily life much easier. Of course – I’m talking about Spotlight. It’s the number one feature to search your Mac or start apps. But Spotlight seems to have some drawbacks and lots of people prefer to use other quick launch apps. (Like LaunchBar or QuickSilver)
What is Alfred?
Alfred isn’t just another quick launch app. There are lots of useful and great features, that make your work even more efficiently.
All the features which comes along with Spotlight are integrated as a core of Alfred. That means searching the file system and finding and starting apps is as easy as with Spotlight. Even a calculator is integrated.
Some Features:
The intelligent search shows results, which were opened more often in the past, on the top of the list.
You can search and open files with the keywords “find” and “open”
Web services like Google, Gmail, Twitter, Facebook, IMDB, Youtube and much more can be searched right via Alfred. The only thing you have to do is, enter the appropriate keyword followed by the search term.
And the best of it: You can configure your own custom web services within Alfred.
Possibility of defining and spelling words with Dictionary.app
Since 0.6.6 you can activate some system functions via entering some keywords. (Shutdown, Sleep, Logoff etc.)
The future:
The devs behind alfred are working hard, and the release of the PowerPack should be soon. You might ask yourself: “What’s a PowerPack?” Ok let’s explain. The PowerPack is going to extend the functions and possibilities of Alfred. Lot’s of features are planned and will be implemented.
The PowerPack is now alive and I’ll test it. Further feedback and information will be blogged soon
My opinion:
I use Alfred since the first release and it’s nice to see a project “growing”. To see the progress and how it gets better and better.
As far as I’m concerned there’s nothing to criticize. I like Alfred the way it is, and I’m looking forward to the PowerPack, which I’m going to buy. Helping and supporting the developers. You did a great job!
Nico Bauer:
schrieb am 22.08.2010 um 12:17 Uhr
Blekko – persönlicheres Suchen?
Blekko ist eine neue Suchmaschine, die kürzlich in eine geschlossene Beta-Phase gegangen ist. Um ein Invite dafür zu bekommen muss man lediglich Blekko bei Twitter folgen und dann ein bisschen warten bis man einen Invite per DM bekommt. Mit dem Invite muss man sich dann registrieren um Zugang zur Beta-Version zu bekommen. Die Suchmaschine arbeitet mit einem Crawler namens ScoutJet, der von den Gründern von DMOZ und Topix entwickelt wurde.
Keine Angst, ich werde hier Blekko sicher nicht als den Google-Killer vorstellen, denn das ist die Suchmaschine wohl eher nicht, auch wenn es ein paar nette Funktionen mitbringt.
Blekko bietet etwas, was sicherlich auch Google bietet – eine personalisierte Suche. Unter so genannten Slashtags kann man sich seine eigenen Suchbereiche zusammen stellen und Seiten für diese Suchbereiche auswählen. Auch andere Slashtags können einem Slashtag untergeordnet werden für die eigene Suche. Dies ist ganz praktisch wie ich finde.
Ich habe hier mal testweise /ubuntu-de als Slashtag erstellt und ein paar Seiten hinzugefügt die mir so eben mal in den Kopf kamen. Das ganze sieht dann so aus:

Die ausgewählten Seiten können dann natürlich auch entfernt oder neue hinzugefügt werden. Die Suche kann dann auch getwittert, über Facebook verbreitet oder in Webseiten eingebunden werden. Darüber hinaus ist es möglich den Webseiten-Sammlungen per RSS zu abonnieren. Die Slashtags können öffentlich und privat erstellt werden.
Außerdem kann man die öffentlichen Slashtags von anderen Nutzern durchsuchen oder den Stichworten auch folgen. Entdeckt man Spam kann dieser als solcher markiert gefiltert werden. Ob dieser dann global oder nur in der eigenen Suche herausgefiltert wird ist mir jedoch noch nicht so ganz klar. Ich tippe aber mal auf letzteres.
Ein kleiner Bug ist mir auch noch aufgefallen. Die Lokalisierungsfunktion auf der Nutzerseite funktioniert noch nicht richtig und ich habe noch keine Editierungsfunktion dafür gefunden.
Insgesamt schaut das ganze schon ganz vernünftig aus und ist durchaus mal einen Blick wert. Allerdings glaube ich nicht daran, dass diese Suche eine “Gefahr” für Google werden wird. Ich denke aber ich werde das ganze mal im Auge behalten und auch ab und zu dort mal suchen.
Christoph Grabmer:
schrieb am 21.08.2010 um 11:26 Uhr
Zuviele Informationen?
Letztes Monat habe ich über Blogbeiträge und die schnelllebige Gesellschaft einen Artikel verfasst, welcher immer stärker Einzug hält. Meiner Meinung nach!
Doch was zuviel ist ist zuviel.
Zumindest ists es in den letzten Tagen/Wochen so, dass zuviele Informationen gleichzeit auch nicht das wahre sind. Für mich war es früher so verständlich, nach der Arbeit/Schule den PC anzuschalten und dann einfach ein bisschen herumsurfen, mit Freunden chatten und ein wenig relaxen dabei.
Mittlerweile ist es mir aber öfters lieber direkt nach der Arbeit mal zu entspannen und nur mit dem iPhone ein bisschen Twitter, RSS-Feeds usw. abzuklappern. Allerdings alles schön nach der Reihe. Eins nach dem anderem.
Beim PC ists für mich aktuell einfach so, man schaltet ihn ein, ist gleich mal überall online und könnte theoretisch von allen Seiten zugeballert werden mit Informationen und Nachrichten oder vielleicht einfach nur blöd angequatscht werden. Was man nach einem harten Arbeitstag überhaupt nicht benötigt.
Für mich läuft das im Prinzip alles in einer Frage zusammen:
“Ist mit dem PC (+ Internet) einfach schon zuviel möglich?”
Eine Frage über die sich jeder mal seine Antwort überlegen sollte.
Christoph Grabmer:
schrieb am 20.08.2010 um 17:19 Uhr
Es wiederholt sich alles …
Immer wieder hört man, dass sich bestimmte Sachen immer wiederholen alle paar Jahre. Oder dass ein bestimmter Trend wieder aufkommt. Früher (schon sehr lange her) war eher “volkstümliche” Musik sehr beliebt. Klar gibts diese heutzutage auch noch. Aber einfach nicht in dem Ausmaß wie es damals der Fall war. Denn man hörte ja eigentlich fast nur so eine Musik, weil es einfach nichts anderes gab.
Nun meine ich entdeckt zu haben, dass immer mehr Lieder solche volkstümlichen Klängen einbauen. Hier 3 Beispiele:
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="340" width="560"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2QxqlyaaZ_g?fs=1&hl=de_DE"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="340" src="http://www.youtube.com/v/2QxqlyaaZ_g?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="560"></embed></object>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="344" width="425"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/le860Jd-FqI?fs=1&hl=de_DE"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/le860Jd-FqI?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="344" width="425"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wavpWRK6IX8?fs=1&hl=de_DE"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/wavpWRK6IX8?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="425"></embed></object>
Wie denkt ihr darüber?
hangup.de Team:
schrieb am 20.08.2010 um 16:00 Uhr
PdW 33 | BetterPrivacy
BetterPrivacy ist ein Firefox Addon, welches das Entfernen von Langzeit-Cookies ermöglicht.
Flash-Cookies oder auch LSO’s genannt, sind Cookies, die nicht vom jeweiligen Browser, sondern vom Flash Plugin verwaltet werden.
Dies führt dazu, dass die LSO’s nach dem Beenden des Browsern nicht gelöscht werden.
(Es ist hoffentlich bei jedem so eingestellt, dass die “normalen” Cookies beim Schließen des Browsers gelöscht werden!!)
Zusätzlich ist es egal mit welchem Browser man unterwegs ist. Auf die Flash-Cookies wird immer zurückgegriffen, da sie von dem Flash Plugin verwaltet werden und nicht vom Browser.
BetterPrivacy ermöglicht es also einem diese “Plagegeister” los zu werden.
Mit BetterPrivacy ist es auch möglich DOMStorage Dateien zu löschen.
Alternativen
Unter Windows können diese Flash-Cookies alternativ mit einem empfehlenswerten Programm namens ccleaner entfernt werden.
Linuxer können das Systembereinigungsprogramm namens “Bleachbit” verwenden um u.a. Flash-Cookies zu entfernen.
Mehr über “Bleachbit” erfahrt ihr nächste Woche im Programm der Woche.
Hinweis, Erfahrungen:
Als ich bei mir das erste Mal BetterPrivacy benutzt habe, hat er glatt über 300 Flash-Cookies gefunden. Also es lohnt sich auf jeden Fall!!
Was aber noch wichtig zu erwähnen ist, man sollte sich, bevor man den ganzen Schrott löscht, im Klaren sein, dass auch manche Spiele etc. Flash-Cookies benutzen um Spielstände zu speichern. Die sollten ja nach Möglichkeit nicht gelöscht werden. Deshalb diese als “nicht zu löschende” markieren. Ich spreche aus Erfahrung, deshalb beim ersten Säubern darauf achten was weg soll und was nicht.;-)
Installation und Links:
Plattform: unabhängig
Browser: firefox&co.
Addon für Firefox
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6623/ ::: Download des Addon
Einfach das Addon hinzufügen, den Browser neu starten und los gehts..
Unter Extras -> BetterPrivacy kann man nun die “Übeltäter” genauer anschauen und auch weitere Einstellungen treffen.
Ich finde dieses Programm:
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Programm der Woche auf hangup.de
Schreibt an webmaster bei hangup punkt de und ein Programm vorzuschlagen.
Christoph Grabmer:
schrieb am 19.08.2010 um 17:48 Uhr
Neues von Simons Katze: Simons Cat “The Box”
Endlich gibt es eine neue Folge. Die Serie ist einfach das beste knapp davor ist nur mehr TheAnnoyingOrange.
Wers nicht kennt am besten gleich alle Folgen ansehen von beiden.
Hier das aktuelle und neueste Video von Simons Cat.
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="340" width="560"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EKvNqe8cKU4?fs=1&hl=de_DE"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="340" src="http://www.youtube.com/v/EKvNqe8cKU4?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="560"></embed></object>
Nico Bauer:
schrieb am 19.08.2010 um 17:04 Uhr
Wuala bekommt neues Gesicht
Wuala ist ein plattformunabhängiger Online-Speicher, alternativ zu meinem Liebling Dropbox. Wuala hat den Vorteil dass man dort nicht nur Speicherplatz kaufen, sonern diesen auch gegen lokalen Speicherplatz tauschen und somit seinen Online-Speicher vergrößern kann.
Zum Download wird derzeit noch eine etwas ältere Version von Wuala angeboten, aber dafür gibt es regelmäßige automatische Aktualisierungen. Heute kam beispielsweise ein Update, dass Wuala ein neues – und wie ich finde gelungenes – Aussehen verpasst.

Wuala arbeitet mit Java, der Speicherhunger der Software hält sich jedoch in Grenzen. Darüber hinaus wirbt Wuala damit besonders sicher zu sein und dass alle Dateien lokal verschlüsselt werden bevor sie auf die Wolke geschoben werden:
Wuala schützt Ihre Privatsphäre. Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Online Speicher werden alle Dateien direkt auf Ihrem Computer verschlüsselt, so dass niemand – nicht einmal die Mitarbeiter von Wuala oder LaCie – auf Ihre privaten Dateien Zugriff hat. Ausserdem verlässt Ihr Passwort zu keinem Zeitpunkt Ihren Computer.
Inwiefern dies wirklich so ist kann ich nicht nachvollziehen, zu persönliche Daten würde ich jedoch selbst nur verschlüsselt oder erst gar nicht raufladen wollen. Die Wuala-Server stehen übrigens in der Schweiz, Frankreich und in Deutschland.
Wuala bietet unter anderem automatische Backups an, bei denen man einstellen kann wann und wie häufig diese durchgeführt werden sollen. Außerdem kann man mit Freunden und Bekannten Dateien Tauschen und freigeben oder auch Gruppen gründen oder beitreten. Um sich ein genaueres Bild über die Features zu machen gibt es eine Reihe von Videos, die man sich hier ansehen kann.
Michael Schmitt:
schrieb am 19.08.2010 um 00:55 Uhr
Desktop Hardware Basteleien
Nach vermuteten 6 oder 7 Jahren starb gestern der Büro PC meines Vaters. Sämtlicher Voodoo wollte nicht helfen.Er wurde ausgeschaltet und wachte nie mehr auf. Der Tod des alten Mannes für Computer. Man wird sich seiner Existenz bewußt. Nach Jahren der Abstinenz muß ich mich wieder in den Dschungel der PC Konfigurierer wagen. Mal bei Chip.de oder sowas Schrägem schauen. Kennt jemand eine schöne Motherboard / CPU Kombination für einen ordentlichen Rechner? Ideal war etwas das ich ”Classic Design” nenne. Es soll weder Zock Maschine noch Büro Computer sein. Photoshop genügend Saft für Videobearbeitung sowie vielleicht eine VM in der nix Großes läuft müssen drin sein.
Sehr wichtig ist die Hardware. Ich brauche nur RAM, CPU, Speicher und die Grafikkarte. Der Rest ist da. Beim Speicher zögere ich noch wegen den “kleinen” 2 GB Riegeln zwecks späterem aufrüsten. Bei der Grafikkarte wusel ich mich gerade durch die Shops. Irgendwas Hau ihn tot für 150€ bis 200€. CPU ist ja momentan Intel das Maß aller Dinge hörte ich.. Sollte man noch Dual Core kaufen? Asus ist mein Lieferant für die Platine.Von allen Anschlüssen ein wenig. Vielleicht USB3.0? Aber wer will im Jahr 2010 noch einen USB Anschluss hinter dem PC haben?Generell hab ich ein mulmiges Gefühl wenn die Verpackung zu irre aussieht. Firmennamen die unleserlich sind, wirre Graffittis, grelle Farben usw. Normale Hardware von normalen Herstellern. Sehr geil wäre so ein Multi-card Reader für den 3,5″ oder 5,25″ Schacht. Verbaut war ein sehr praktisches Teil von Revoltec. Leider frißt das nur SD Speicher bis 2 GB. Wichtig ist, dass das Gerät auch die bizarrsten Speicherformate akzeptiert, da die dort durchaus auftreten:) Kennt von Euch jemand ein ähnlichess Teil mit mehr Komfort das auch größere Chips verdaut? Geräte die an einem Kabel hängen werden nicht benötigt. Das Teil muß in den Einbauschacht.
Nachtrag
Yeah, das Teil ist nun schon 1 Woche am laufen. Bei der CPU hab ich mich für einen Quad Core (Intel Q9400, 2,66Ghz) entschieden. Das Mainboard ist von Asus und hört auf den schönen Namen P7P55D. Beim Speicher wurde ein wenig gegeizt. Ich hab 4GB Geil Speicher mit 1,3Ghz Taktung drin. Nächstes Jahr ist der RAM billiger, dann bekommt die Kiste das Upgrade auf 16GB da freut man sich, wenn die gealterte Hardware auf einmal schneller läuft:).
Der Kartenleser für den Einbauschacht habe ich von einem Freund bekommen. Im Internet ist das Ding nicht zu finden und mir ist der Name gerade entfallen. Aber das Gerät frißt alle möglichen und unmöglichen Speicherkarten und hat noch einen USB Port. Leider sitzt es da wo einst der Floppy sein Zuhause hatte. Der 3,5″ Schacht ist beim Chieftec Midi Tower leider etwas tief und man muß sich ein wenig bücken.
Ansonsten kam noch eine neue Platte sowie ein CD /DVD/+-RW /DL + – /RW Laufwerk dazu:)
Da auf dem Rechner ein Microsoft OS laufen muß, hab ich Windows 7 Professionelle als OEM Version gekauft für sensationelle 125€ gekauft. Leider mußte ich das 2 mal tun. Die 1. DVD ließ sich partout nicht lesen. Die DVD sah auch richtig schön OEM aus mit DELL Logo Warnhinweisen usw. Obwohl ich das Siegel gebrochen hatte, konnte ich die DVD zurückgeben. Mit der 2. gings dann auch. Bei dem Päckchen lag auch eine Broschüre dabei, die darüber informiert, daß der Verkauf von OEM Lizenzen ohne Hardware in Deutschland durchaus legal sei. Fand ich toll
Michael Schmitt:
schrieb am 18.08.2010 um 23:57 Uhr
3d Supply T-Shirts #2

Ich berichte ja nicht gerade selten über Gewinnspiele bei denen man T-Shirts gewinnen kann. 3d Supply verlost täglich mehrere Hemden (max.20€). Die Anzahl der Teile hängt von der Menge der Teilnehmer ab. Unter 150 Teilnehmern werde 3 Hemden verlost, unter 300 Leuten 10 Shirts verlost usw.)
Hier der Link: http://www.3dsupply.de/grabashirt/
Ich habs mal versucht. Viel Freude dabei.
P.s.: Kennt sich wer mit Gimp aus?
Florian Baumann:
schrieb am 18.08.2010 um 22:53 Uhr
Git | Dateien wiederherstellen
Versehentlich gelöschte Dateien recovern. Schön wenn einem dann klar wird, warum man ein VCS benutzt. In der Annahme das wahrscheinlich mehr als genug (genug == >3) Blogs oder HowTo’s diese Thematik bereits behandeln, erstelle ich trotzdem kurz einen Post, wie sich Dateien mit Git zurückholen lassen.
Datei ging gerade eben verloren
aus aktuellem HEAD wiederherstellen:
$ git checkout HEAD -- verloren.txt
Datei hat vor gewisser Zeit einmal existiert
Aus vorher gegangenem Commit, Branch oder Tag. Feststellen, wo das File noch existiert haben könnte:
$ git log --oneline
5aadc10 formatierte Ausgabe
88e22fb Aufräumaktion
746f92c bugfix #1234
ee8a1da initial commit
Vorletzter Commit 88e22fb betitelt mit “Aufräumaktion” lässt stark darauf schließen, dass hier etwas verloren gegangen sein könnte. Checkout lässt sich eigentlich mit so ziemlich allem füttern, was ein Object ist und anhand eines SHA1 Hashwertes identifizieren lässt. Gewählt wird der Commit vor der Aufräumaktion.
git checkout 746f92c -- verloren.txt
Nachdem die Datei nun wieder im aktuellen Working-Directory liegt:
via git-add hinzufügen
git add verloren.txt
und Commit absetzen.
git commit -a -m "Ich werde ab jetzt besser aufpassen"
Christoph Grabmer:
schrieb am 18.08.2010 um 21:31 Uhr
Gespräch über Google StreetView mit der älteren Generation
Aktuell arbeite ich als Zivildienstleistender in einem Seniorenheim. Mir gefällt dir Arbeit wirklich sehr gut. Ich liebe den Kontakt mit der älteren Generation.
Immer wieder unterhalte ich mich mit den Menschen unter anderem auch über zeit-aktuelle Themen. Vor kurzem auch über Google StreetView. Ein Herr hatte zu diesem Thema nur einige Artikeln aus den Zeitungen gelesen und dachte natürlich dass das auch stimmt was er gelesen hat.
Um was es grundsätzlich ging hatte er korrekt aufgefasst.
- Es werden mit Autos ganze Straßenzüge fotografiert und das mehrmals mit verschiedenen Perspektiven.
Bei diesem Thema fing bereits einer der Irrglauben an. Der Herr hat gelesen (vielleicht gedacht), dass diese Fotos anschließend an bestimmte Personen verkauft werden. Woher er diese Information bezieht kann ich nicht sagen. Eher unglaubhaft dass dies in einer Zeitung gestanden hat.
- Livebilder
Gelesen und geglaubt wurde dass dies Livebilder sind und diese ungefiltert ins Internet kommen. Das dies nicht stimmt sollte klar sein. Die Bilder sind NICHT live. Die Bilder werden gefiltert (verpixelt und dadurch unkenntlich gemacht).
- Abruf
Wo diese Bilder abrufbar sein werden war auch nicht wirklich bekannt. Dies könnte aber auch an der Generation liegen welche mit den Internet gar nichts am Hut haben. Der Glaube bestand hier darin, dass die Bilder ins Internet kommen. Klar. Wohin wusste der Herr nicht (bzw. für was). Daher fand meinerseits eine kurze Einleitung / Erklärung statt für was wirklich solche Bilder aufgenommen werden. Nach diesem Gespräch wurde auch schon ein ganz anderes Licht seitens des Herrn auf StreetView geworfen.
- Fazit
Besonders von dem Punkt “Abruf” geht für mich deutlich hervor, dass Google hier oft an den Pranger bezüglich des Datenschutzes gestellt wird und das Features welches eigentlich kein schlechtes ist in den Hintergrund geschickt wird. Dies soll nicht heißen, dass ich Google hier verteidigen will allerdings sollte eine gewisse Fairness eingehalten werden.
Ingo Ebel:
schrieb am 16.08.2010 um 10:09 Uhr
JS1k – Grandiose Effekte in kleiner Verpackung
Die meisten Internetnutzer werden schon einmal über JavaSciript gestolpert sein. Dahinter verbirgt sich eine Skriptsprache, die in erster Linie in Web-Browsern zur Nutzerinteraktion zum Einsatz kommt.
Das es aber auch anders geht, beweisen Web-Entwickler Peter van der Zee und die bisherigen Teilnehmer seines Wettbewerbes JS1k. Hier sind Programmierer aufgefordert, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und möglichst spektakuläre Demos mit JavaScript zu entwerfen.
Damit das Ganze aber auch nicht zu einfach ist müssen sich die Teilnehmer an spezielle Regeln halten. Und hier kommt die Besonderheit des Wettbewerbes zum Vorschein: der gesamte Code muss in einer 1 KByte Datei untergebracht werden. Zum Vergleich: Wir haben ein OpenOffice Textdokument erstellt, den Buchstaben “q” eingetragen und gespeichert. Das Dokument war bereits 7 KByte groß.
Ebenfalls muss die Demo in allen aktuellen Browser laufen und darf selbige nicht zum Absturz bringen. Wer entsprechende Bibliotheken verwenden will muss diese ebenfalls mit in den 1.024 Byte unterbringen. Extrapunkte gibt es, wenn der Code in einem Tweet mit 140 Zeichen passt.
Falls einige von euch nun auch Lust bekommen haben und selber eine spektakuläre Demo erstellen wollen: der Einsendeschluss ist der 10. September 2010 um 23:59 CET. Eine Beispieldemo findet ihr hier. Weitere Demos und Regeln könnt ihr der Seite des Projektes entnehmen.
Florian Baumann:
schrieb am 15.08.2010 um 13:44 Uhr
Bash | NerdTool Config for MacOSX
GeekTool und NerdTool für MacOSX sind schöne Programme, welche Ausgaben von Bash-Scripten auf den Desktop ausgeben und ständig aktualiseren. Kein Geheimnis und nichts Neues.
Das Netz ist voll von schönen Spielereien für diese Tools. Hier mein Setup. (Benutze Nerdtool, Script ist aber unabhängig von der Software)

Bash-Script: http://gist.github.com/525385
ESC=$(printf "\e")
echo "$ESC[34;47mDATE$ESC[0m"
date
echo ""
echo "$ESC[34;47mUPTIME$ESC[0m"
uptime
echo ""
echo "$ESC[34;47mSTATUS$ESC[0m"
top -l1 -u -o cpu -S | head -n 12
echo ""
echo "$ESC[34;47mEstablished$ESC[0m"
lsof -i -n | grep -i established | awk '{print $1" "$8" "$9 }' | head -n 18
echo ""
echo "$ESC[34;47mListen$ESC[0m"
lsof -i -n | grep -i listen | awk '{print $1" "$8" "$9 }' | head -n 18
Besonderheit hierbei: Der Escape-Character muss so _zwingend_ wie beschrieben eingesetzt werden. Normale Ausgabe wird nicht entsprechend wahrgenommen. Er ist nötig um die Farbtöne innerhalb des Scripts zu managen
Christoph Grabmer:
schrieb am 14.08.2010 um 19:32 Uhr
[TIPP] Writer Tools für OpenOffice Writer
Openoffice. Ein tolles Softwarepaket für Linux, Mac und Windows. Noch dazu frei erhältlich.
So könnte man es kurz und prägnant beschreiben, leider hat es (anfangs) einige Nachteile wenn man Microsoft Office gewöhnt ist. Zum besseren Umgang und für eine bessere Useability hat die c´t ein paar Markos zusammengefasst. Diese gibt es hier zum Download.
Um die Extension hinzuzufügen muss man einfach doppelt auf die Datei klicken (Wichtig: zuerst die Datei entpacken da es ein Zip-Archiv ist). Anschließend kommt folgende Meldung:
Hier noch auf “OK” klicken und schon ist alles erledigt.
Nun hat man oben in der Menüleiste den Eintrag “Writer Tools”.
Christoph Grabmer:
schrieb am 14.08.2010 um 11:34 Uhr
hangup.de Team:
schrieb am 13.08.2010 um 16:00 Uhr
PdW 32 | 7Zip
7Zip ist ein sehr leitungsstarkes unter der LGPL lizenziertes Archivierungsprogramm.

Für Windows geschrieben lässt das offene Format immer mehr die integration in Linux und andere Unixartige Betriebssysteme zu (Daher reden wir im Weiteren oft von 7z anstatt 7Zip). Entwickelt wurde es von Igor Pavlov und baut 7z auf dem LZMA Algorithmus auf. Dieser verschafft 7z
- Eine sehr gute Kompression (durchschnittlich besser als bzip2)
- Schnelle Dekompression – etwa 10 bis 20-Mal so schnell wie das Komprimieren (etwa zweimal so schnell wie bzip2)
- Ein Bruchteil der Archivgröße wird an Arbeitsspeicher benötigt
Dabei erfreuen wir uns an folgenden Eigenschaften von 7z
- Offene Architektur: Dadurch kann z. B. Unterstützung für beliebige Kompressions- und Konversionsmethoden hinzugefügt werden.
- Unterstützung großer Dateien mit einer Unterstützung von von bis zu 16 Exabyte (Nein keiner von euch hat solch eine große Festplatte gg)
- Unicode-Dateinamen
- Starke Verschlüsselung
(Diese Auflistungen enthalten nicht alle Punkte, wir haben die – in unseren Augen – wichtigtsten und anschaulichsten herausgepickt.)
Unterstützte Formate:
| Packen/Entpacken: | 7z, ZIP, GZIP, BZIP2 und TAR |
| Nur Entpacken: | ARJ, CAB, CHM, CPIO, DEB, DMG, HFS, ISO, LZH, LZMA, MSI, NSIS, RAR, RPM, UDF, WIM, XAR und Z. |
Erfahrung unter Ubuntu
- 7z heruntergeladen (Ubuntu meckert)
- p7zip-full installiert (Damit “lernt” das in Gnome integrierte Packdingens mit 7z umzugehen)
- Ubuntu meckert nichtmehr und entpackt superschnell 700 mb
Installation und Links:
Plattform: Windows, Linux
Unter Ubuntu Lucid, ohne Fremdquelle getestet:
apt-get install p7zip-full
http://www.7-zip.de/ ::: Offiziele Homepage
http://www.7-zip.de/download.html ::: Downloadseite
Ich finde dieses Programm:
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Programm der Woche auf hangup.de
Schreibt an webmaster bei hangup punkt de und ein Programm vorzuschlagen.
Jan Hofmann:
schrieb am 13.08.2010 um 14:40 Uhr
Barney’s “Get Psyched Mix”
Für die Werte Leserschaft dieses Artikels gibt es nun im großen und ganzen zwei Möglichkeiten: Ihr wisst nach dem Lesen der Überschrift bereits wovon dieser Post handelt und freut euch wie sau, oder ihr habt nicht den blassesten Schimmer wovon hier gerade geredet wird.
Sollte letzteres auf euch zutreffen, rate ich dringendst, sich die US-Sitcom How I Met Your Mother anzuschauen (In meinen Augen die einzige Sitcom, welche an Friends rankommt…). Habt ihr das dann getan, oder ihr wusstet eh schon wovon ich rede, dann dürfte es euch freuen, dass sich ein ein Fan der Serie hingesetzt hat und dank seines HD-TVs und einem DVR die Playlist von der CD entziffern konnte. Hier also der offizielle ”Get Psyched Mix” von Barney Stinson:
1) I Wanna Rock — Twisted Sister
2) You Give Love A Bad Name — BJ (Bon Jovi)
3) Lick It Up — KISS
4) Paradise City — GNR (Guns & Roses)
5) Dancing With Myself — Billy Idol
6) Rock You Like A Hurricane — Scorpy (Scorpions)
7) Panama – Van Halen
8) Talk Dirty To Me — Poison
9) Thunderstruck — AC/DC
10) Dr. Feelgood — Crue (Motley Crue)
11) Round and Round – Ratt
There ya go. Be safe, but, GET PSYCHED!
Disclaimer:
Ja, ich bin großer Fan der Serie, und ja, ich bin großer Fan von der Figur Barney Stinson
hangup.de Team:
schrieb am 13.08.2010 um 11:08 Uhr
Ubuntu nachhause telefonieren
Ubuntu ist eine feine Sache.
Nach meinem Gefühl hat Ubuntu Linux auch für nicht computerversierte Gruppen salongfähig gemacht. Man installiert es auf dem Computer, oder bekommt es vorinstalliert, und es läuft (verhältnismäßig). Doch zu welchem Preis?

- Man muss nicht jeden einzelnen Treiber nachinstallieren, wie bei
Debiananderen. - Man bekommt Support von einer Firma
- Die Sicherheitsupdates werden von einer Firma geregelt (es kann nicht vorkommen, dass der Sicherheitsmensch Beziehungsstress hat, und es desshalb keine Updates gibt)
- Die Entwicklungen, welche Ubuntu an Gnome vornimmt, sind Meilensteine
- und so weiter und so fort
Doch aus irgendeinem Grund sollte ein Mensch oder eine Firma niemals zu viel Macht bekommen.
- Entwicklungen fließen nicht zurück ans Debian Projekt
- Zu wenig Beteiligung an tiefergehenden Projekten
- Ubuntu fängt an nach Hause zu telefonieren
Wie bitte??
Ubuntu telefoniert ungefragt nach Hause?
Und da sind wir auch schon am Kern meines Artikels.
…die Software melde sich 1-mal täglich bei einem Canonical-Server und übermittelt dabei den in der DMI-Tabelle im BIOS gespeicherten Rechnernamen…
Jetzt wissen wir ja alle, dass auch Debian die Möglichkeit bietet Statistiken zu senden. Doch ein ganz wichtiger Punkt macht dabei den Unterschied: Der Nutzer wird gefragt, ob er es will.
Und warum muss der Rechner einmal am Tag nach Hause telefonieren. Reicht es nicht, wenn bei jedem Versionsupgrade kurz die Frage gestellt wird, ob das gemeldet werden darf?
Muss es unbedingt sein, dass sobald eine Firma hinter einem Betreibssystem steht, diese irgendwann dazu neigt, seine Wurzeln zu vergessen. Schließlich basiert Ubuntu auf Debian und es wäre doch schön gewesen, wenn Ubuntu von Anfang an gesagt hätte, dass die Debian-Richtlinien auch für sie gelten.
Eine ganz andere Idee hatte ich auch mal gelesen: Marc hätte doch einfach an Gnome arbeiten können und eine super benutzerfreundliche grafische Oberfläche für Debian basteln können. So hätte es keine Ubuntu vs. Debian Diskussion gegeben und Marc hätte seine Ressourcen zum Teil in Debian gesteckt.
Ist das jetzt eine vorweggenommene Hypochondrie oder sollte man sich ernsthaft langsam Gedanken machen, wo Ubuntu hinsteuert. Schleichende Prozesse sind schließlich die gefährlichsten, da man sie nicht wahrnimmt und irgendwann den jeweils herrschenden Zustand als normal ansieht.
Oder stellt sich hier die übliche Frage: Wie viel Freiheit gebe ich für Benutzerfreundlichkeit auf?
http://www.golem.de/1008/77108.html ::: Golem Artikel
http://www.heise.de/newsticker/meldung/User-Tracking-in-Ubuntu-1054029.html ::: Heise Artikel
Christoph Grabmer:
schrieb am 12.08.2010 um 21:28 Uhr
[TIPP] Piwik Mobile for iPhone & Android
Wie bereits vor längerer Zeit erwähnt, benutze ich Piwik anstatt Google Analytics. Dies hat vorallem zwei Gründe:
- OpenSource
- kann selbst gehostet werden
Ein Nachteil war allerdings bisher, dass es keine Applikation fürs iPhone gab und da die Homepage die Grafiken mittels Flash ausliefert konnte man die Statistiken unterwegs nicht abrufen. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Es wurde nun endlich eine (offizielle!) Applikation fürs iPhone veröffentlicht wo man seine Piwikdaten (über die API) unterwegs abrufen kann.
Hier gibts die App zum herunterladen. (iTunes – Link)
Startet man die App das erste Mal muss man nur seine URL von seiner Piwikinstallation angeben und anschließend noch Benutzername und Passwort und schon ist es erledigt.
Perfect. Easy. Go!
Update:
Piwik Mobile gibts nun auch für Android Handys!
Somit ist Piwik nun auf dem iPhone und auf Android Smartphones präsent. Fehlt nur mehr Blackberry.
Florian Baumann:
schrieb am 12.08.2010 um 20:46 Uhr
Gitosis | Debugging, Undokumentiertes und Konfiguration
Aktuell setze ich mich mit Gitosis auseinander. Ja, auseinander setzen ist gut ausgedrückt. Dieses widerspenstige, (standardmäßig) wenig gesprächige und nur oberflächlich dokumentierte Stück Software sträubt sich vehement gegen den tieferen Einsatz und komplexeren Ordnerhierarchien.
Also im Klartext: Ich finde Gitosis super. Der Ansatz ist gut. Definierbare Rechte und Gruppenorganisation für Git-Repositories. Im Web findet man unzählige How-To’s die eine Standardinstallation wirklich gut und übersichtlich dokumentieren bzw. dazu anleiten. Speziellere Anpassungen und kleinere Grauzonen hingegen leider gar nicht.
Um den Überblick über kleinere Mängel zu behalten und auch zu dokumentieren:
(1) post-update – Hook-Problematik
Die Funktionsweise von Gitosis ist eigentlich denkbar simpel. Konfigurationsdatei syntaxgerecht anpassen und innerhalb des admin-repos committen+pushen. Ist die neue Config gepusht und der Benutzer bzw. das neue Repo nicht ansprechbar, verbringt man lange Zeit damit, Configs und Pubkeys (siehe 2) zu kontrollieren und erneut zu initialisieren. An dieser Stelle begegnet einem schon das erste Problem, welches Kenntnis über die Funktionsweise von Gitosis voraussetzt und hervorragend schlecht dokumentiert ist.
ERROR:gitosis.serve.main:Repository read access denied fatal: The remote end hung up unexpectedly
Nach dem das Master-Repo die gepushte Version von Gitosis erhält, führt es einen sogenannten Hook aus. Dieser Hook ist ein Skript (bzw. ein Symlink dazu) welches die neue Konfiguration der Authentifizierungsstelle von Gitosis einließt. Der erste Fehler der (wirklich häufig) passiert ist, dass dieses Skript schlicht weg einfach nicht ausführbar ist. Das lässt sich natürlich sehr einfach durch
chmod 755 /home/git/repositories/gitosis-admin.git/hooks/post-update
lösen. Aber der knackende Punkt stellt (wie ich finde) die fehlende Meldung dieses Fehlers dar. Gitosis teilt einem einfach nicht mit, dass der Hook fehlschlug und die getätigten Änderungen komplett für die Katz waren.
(2) Pub-Key-Format
Ein weiteres undefiniertes Loch der Konfiguration ist das Format, in dem der PublicKeys im conf-File angegeben werden muss.
Abgelegte Keys in gitosis-admin.git/keydir/ müssen mit .pub enden. Sonst werden diese nicht als Keys erkannt. Das ist das kleinere Übel. Die, für mich etwas unklare, Dokumentation darüber findet sich in den verschiedensten Varianten. Wie soll der PublicKey in der gitosis.conf hinterlegt werden?
“Wer wird Millionär”-mäßig kann ich jetzt nach dem Trial-and-Error-Verfahren auflösen. Die endlosen Variationen von Filenamen und Config-Aufruf, die ich testen musste, damit ich mich anmelden durfte, haben sich also gelohnt.
| ( ) Name des Key-Files user@host.pub | ( ) Im File hinterlegtes Suffix user@host |
| (X) FQDN user@host.domain.com | ( ) Nur User zB. jdoe wie dokumentiert |
(3) Gitosis, sprich mit mir.
Ein weniger behütetes Geheimnis, ist die Gesprächigkeit von Gitosis. Im Konfigurationsfile lässt sich das LogLevel deklarieren.
[gitosis]
loglevel = DEBUG
gitweb = no
git-daemon = no
Siehe da, Informationen!
DEBUG:gitosis.serve.main:Got command "git-receive-pack 'repo1'"
DEBUG:gitosis.access.haveAccess:Access check for 'user@domain.com' as 'writable' on 'repo1'...
DEBUG:gitosis.group.getMembership:found 'user@domain.com' in 'rm.tmt.de'
DEBUG:gitosis.access.haveAccess:Access ok for 'user@domain.com' as 'writable' on 'repo1'
DEBUG:gitosis.access.haveAccess:Using prefix 'repositories' for 'repo1'
Initialized empty Git repository in /home/git/repositories/repo1.git/
DEBUG:gitosis.gitdaemon:Global default is 'deny'
DEBUG:gitosis.gitdaemon:Walking '.', seeing ['repo1', 'repo2', 'repo3', 'gitosis-admin.git']
DEBUG:gitosis.gitdaemon:Deny 'gitosis-admin'
DEBUG:gitosis.gitdaemon:Walking 'repo1', seeing ['justatest.git']
DEBUG:gitosis.gitdaemon:Deny 'repo1/justatest'
DEBUG:gitosis.serve.main:Serving git-receive-pack 'repositories/repo1.git'
Diese Infos werden nun zu fast jeder Gelegenheit ausgegeben. Pushen lokal, Authentifizieren per Remote usw. Für weitere Administration mit Gitosis unabdingbar.
(4) Subdirectories handhaben
Angenommen ich habe oder möchte eine Ordnerstruktur meiner Projekte die nicht alle in repositories/ liegen. Dieser kleine total untriviale Umstand, lässt sich einfach nirgends nachlesen. Um das Ganze zu verdeutlichen, habe ich kurz eine kleine Umgebung angelegt und mit tree -L 2 ausgegeben:
`-- repositories
|-- subdir1
| |-- repo1.git
| |-- repo2.git
| `-- repo3.git
|-- subdir2
| `-- test.git
`-- subdir3
Angelege und initalisierte Repos werden zwar in der DEBUG-Ausgabe von Gitosis wargenommen (siehe 3.), aber einfach übergangen. Stattdessen wird ein neues Repo in repositories/ angelegt. Zumindest, wenn man der Konfiguration folgt, wie sie in 95% der Fällen im Netz zu finden ist. Als Faustregel für Unterordner gilt also: Zwingend jeden(!) Pfad mit Angabe des Subdirs angeben.
Remote add:
git remote add origin git@gitserver.org:subdir1/repo2.git
gitosis.conf:
[group subrepo]
members = user@host.com
writable = subdir1/repo2.git
Es klingt logisch. Aber ohne Dokumentation, ist es hart herauszubekommen.
Letztlich möchte ich kurz noch erwähnen, dass dieser Post keinerlei Vorwurf, Flame oder Sh!t-Storm gegen Gitosis darstellen soll. Gitosis ist ein wunderbarer Ansatz einer Benutzerverwaltung für Git-Remotes. Allerdings abenteuerlich bei nicht alltäglicher Nutzung. In diesem Sinne. Happy committing.
Janosch Maier:
schrieb am 12.08.2010 um 08:47 Uhr
Projekthosting bei Bettercodes
Vor ein paar Tagen wurde ich von einem Registrierten Benutzer dazu aufgefordert, mich doch auf der Projekthostingplattform Bettercodes.org anzumelden. Solche Einladungsmails werden von mir, wenn sie nicht automatisch von meinem Spamfilter gefressen werden, mit Argwohn gelesen. Meine Neugier hat dann aber doch überhand gewonnen.
Bettercodes ist eine Plattform, auf der man Softwareprojekte hosten lassen kann. Die Seite ist noch sehr neu und bis jetzt tummeln sich etwa 4000 Entwickler dort. Die Seite basiert auf einem WordPress Blog mit dem Plugin Buddypress, welches daraus ein Social Network macht. Wer sein Projekt dort hosten lässt, kann seinen Quellcode auf einem SVN oder GIT Server ablegen. Es ist möglich Meilensteine oder zu erledigende Aufgaben zu erstellen. Bug-Tracking ist eine Sache, die ich noch nicht habe finden können. Fragen lassen sich stellen, und mit Gruppen und einem Chat, fühlt sich das ganze irgendwie, wie Facebook für Entwickler an.
Ich habe per E-Mail der Community Managerin von Bettercodes ein paar Fragen gestellt. Die Antworten will ich nun hier präsentieren. Die Antworten sind allerdings allesamt in Englisch gehalten.
Wie würdest du bettercodes.org in drei Sätzen beschreiben?
bettercodes.org has the vision to become the best place for developers in the Internet. bettercodes.org is a specialized social network for the wants and needs of developers combined with a collaboration platform to run and manage development proejcts. The bettercodes.org is an Open Source project where every developer can participate and contribute in the further developments of the platform. bettercodes.org is free-of-charge and non-commercial.
Das Projekt befindet sich noch in der Beta Phase. Wann wird es für alle geöffnet?
bettercodes.org is now open for all interested developer in an open beta. We will still be in beta since we need to develop a lot of features and functions and eliminate several funcational bugs.
Du bist dort Community Managerin. Was bedeutet das?
As a community manager I take care about what’s going on on bettercodes.org and be a point-of-contact for all questions regarding the bettercodes.org project.
Ihr habt keine Werbung auf der Webseite. Wie wird das Projekt finanziert?
bettercodes.org is a non-commecial and advertising free project. The project is financed thru donations from several firms and institutions, e.g. we received a free credit from Amazon Web Services to build bettercodes.org and the free code hosting on their cloud computing solutions which really works great. Donations are only accepted without any obligations to the project.
Der Chat auf eurer Webseite erinnert stark an den Facebook-Chat. Was hat es damit auf sich?
The chat is a self-developed feature which is not part of buddypress which we use also. The chat will be delivered to the WordPress and Buddypress community. We see the chat as an instant communication tool where people who work on common projects can communicate in a synchron way. Beside the chat we have an internal messaging system for asynchron communication between project members.
Wieso sollte ich mein Projekt bei Euch hosten lassen, und nicht zum Beispiel auf Launchpad oder Sourceforge?
First of all we provide a freedom of choice. Users now can choose between GIT and SVN, but we have the integration of additional repository tools and tools like trac, code analytics, automated bug analysis, code quality reviews on our list. Second we combined it with a comprehensive project management plugin which is not finish yet. Third we offer a free code hosting without any limitations in terms of storage size, number of team mates or number of projects. Fourth the whole code hosting runs on Amazon Web Services with a liability of 99,9999%, so your code is secure. Fifth we are very keen about a great design and great usability. We believe that many site have really a lack here.
Bettercodes.org wirbt mit der Vernetzung der einzelnen Programmierer. Wie wird das erreicht?
We provide to tools that developer can network. We are working now on more comprehensive user profiles and a reputation management system. Our goal is that bettercodes.org will be a place where developers from all over the world can meet, connect and find new and interesting relations to other coders…
Was passiert mit meinen auf der Seite angegebenen Daten? Ist es für nicht angemeldete Besucher oder Crawler Bots meine Partizipation in Gruppen, etc. zu sehen?
Personal data and the protection of data privacy is one of our major goals. We bring the user into full control about his/her data, e.g. compared to other social networks a deletion of a user account is 100% with all related data. We will not use any user data for any commercial activities…
Ihr unterstützt Code Hosting mit Git und Svn. Wie sieht das mit zum Beispiel Mercurial oder Bazaar aus?
Well, as I stated above. We have plans to integrate additional code hosting concepts like Mercurial, Bazaar and others. But we are a small team and we need the support from the community. Than we can speed up and provide it earlier…
Was sind eure Pläne für Zukunft?
We have the vision that bettercodes.org will be the best place for developers in the Internet. But we will not preset this direction or what this really means. We hope that many, many developer will engage with us and participate in the further developments. I don’t know where bettercodes.org will be in 3 or 5 years. It is something like a journey without knowing the final destination…
Vielen Dank Sandra Jüssen für das Interview.
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Janosch Maier:
schrieb am 09.08.2010 um 15:32 Uhr
Skript Paketieren #1
Da ich in letzter Zeit etwas mehr am programmieren bin und auch Debian Pakete von meinen Skripten anbieten will, habe ich mich etwas in die Materie einlesen müssen. Da ich selber kein wirklich umfassendes Tutorial für meine Herangehensweise gefunden habe, kommt hier nun eines:
Das ganze wird sich wahrscheinlich (da es doch sehr komplex ist) über mehrere Teile versteilen.
- Das Makefile
- Die Paketierung
- Hochladen in ein PPA
Es soll nur um ein kleines Skript gehen. Da ich für so etwas meist auf Python zurückgreife wird sich das Tutorial darauf beziehen.
Zuerst wird das Programm geschrieben, wie es später funktionieren soll. Mein Skript ist ein einfaches „Hallo Welt“ Skript, welches dies im Terminal und per Ubuntu Benachrichtigungssystem ausgeben soll. Es empfiehlt sich für das Skript ein eigenes Verzeichnis zu erstellen. Alle Dateien werden dann dort angelegt, und Befehle daraus ausgeführt.
Zuerst wird die Datei world-example erstellt:
#!/usr/bin/python
import os
print("Hello World")
os.system('notify-send "Hello World"')
Die erste Zeile ist das Shebang und wird benötigt, damit der Computer weiß, womit das Programm ausgeführt werden soll. In diesem Fall Python.
In der zweiten Zeile wird eine benötigte Bibliothek importiert.
Zeile drei gibt „Hello World“ im Terminal aus.
Und Zeile vier weißt das Betriebssystem an, via notify-send eine grafische Meldung auszugeben.
Damit das ganze funktioniert wird Python ab Version 2.6 und das Paket libnotify-bin vorausgesetzt. Ist dies der Fall muss die Datei ausführbar gemacht werden und sollte sich dann, sollte sich das Skript auf der Konsole mit ./world-example starten lassen.
Die Installation eines Skriptes besteht im wesentlichen darin, die Datei an den richtigen Ort zu schieben. Dafür (und auch für die Kompilierung bei anderen Sprachen) ist das Makefile zuständig. Es wird die Datei Makefile angelegt und mit folgendem Inhalt gefüllt:
# Define Vars USRBINPATH=/usr/bin # install copies files -d = directory, -m = acces rights INSTALL = /usr/bin/install -c INSTALL_PROGRAM = $(INSTALL) -m 755 # Targets install: $(INSTALL) -d $(DESTDIR)$(USRBINPATH) $(INSTALL_PROGRAM) world-example $(DESTDIR)$(USRBINPATH)
Der erste Teil legt verschiedene Variablen fest. Bei einem Skript wie diesem ist dies zwar nicht nötig, aber bei größeren Projekten aus Gründen der Übersichtlichkeit unerlässlich.
USERBINPATH bezeichnet den Pfad, an den der Programmstarter (da wir nur eine Datei haben, diese) kommen soll.
INSTALL ist der Pfad für das Programm install, welches die Installation vornimmt.
INSTALL_PROGRAMM setzt zusätzlich gleich die Rechte der entsprechenden Datei fest.
Die Targets legen fest, was beim Aufruf der Makefile geschehen soll. Für das Beispielprogramm wird hier nur ein Ziel, die Installation festgelegt. Zuerst wird install aufgerufen und angewiesen das Verzeichnis DESTDIR/usr/bin zu erstellen, falls es nicht existiert. DESTDIR wird für die spätere Paketierung benötigt, und ignoriert, wenn es nicht angegeben wird. Dann wird das Programm dorthin verschoben, und mit den entsprechenden Dateiberechtigungen versehen. Weitere Ziele, wie clean werden hier nicht gebraucht, da das program nicht kompiliert werden soll.
Das Programm sollte sich nun schon installieren und starten lassen.
$ sudo make install
Nun kann das Programm vom Terminal aus getestet werden
$ world-example
Der nächste Teil wird sich mit der Paketierung beschäftigen.
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hangup.de Team:
schrieb am 09.08.2010 um 00:01 Uhr
Debian 6 ist frozen, hurra
Am 6. August meldete Debian endlich, dass die neue Version frozen ist. Das bedeutet, die Aufnahme der neuen Packete ist abgeschlossen und ab jetzt wird daran gearbeitet die Distribution fertig zu bekommen, ohne weitere Veränderungen am Inhalt vorzunehmen.
Das Release enthält Linux 2.6.32 und folgende Features:
- State of the art desktop environments, based on KDE 4.4.5, Gnome 2.30.0, LXDE 0.5.0, XFCE 4.6.2, X.org 7.5, OpenOffice.org 3.2.1 and many other applications.
- Stable and current versions of common server software such as Apache 2.2.16, PHP 5.3.2, MySQL 5.1.48, PostgreSQL 8.4.4 and Samba 3.4.
- Modern interpreters and compilers for all common languages such as Python 2.6 and 3.1, Perl 5.10, GHC 6.12 and GCC 4.4.
- DKMS, a framework to generate Linux kernel modules whose sources do not reside in the Linux kernel source tree.
- Dependency-based ordering of init scripts using insserv, allowing parallel execution to shorten the time needed to boot the system.
Tja da diese Entdeckung voll in unseren Redaktionsschluss fällt, kommt sie erst am Montag
Freuen wir uns trotzdem.
Nun gab es viele Diskussionen darum ob die Debian Releases zu langsam kommen oder nicht. Ich persönlich finde, dass jeder selbst finden muss was er braucht.
Wer immer das aktuellste braucht, soll eine Distribution nehmen die im laufenden Betrieb aktuallisiert wird, z. B. Sidux (Mit Gnome echt cool, wer KDE nicht so mag)
Wer gerne auf dem Laufenden ist aber auch etwas Zuverlässigkeit braucht ist bei Ubuntu gut aufgehoben und…
Wer total auf freie Software setzt und nicht immer das Aktuellste braucht ist bei Debian richtig. Wenn es einmal eingerichtet ist, läuft es und läuft und läuft …
Fazit: Jedem das Seine. (Das hier war jetzt nur auf die Intervalle bezogen, natürlich gibt es noch andere Gründe sein Betriebssystem zu wählen.)
http://www.debian.org/News/2010/20100806 ::: Infoseite auf Debian.org (englisch)
Florian Bugiel:
schrieb am 08.08.2010 um 07:30 Uhr
De-Mail und der E-Post-Brief, Müllstrudel, WikiLeaks
Im aktuellen Wochenrückblick erkläre ich, um was es sich bei der De-Mail und dem E-Post-Brief handelt. Leider gibt es einige Nachteile, beziehungsweise Risiken bei beiden Konzepten.
Das zweite Thema handelt von einem Umweltproblem, das uns wohl die nächsten Jahrzehnte – vielleicht sogar Jahrhunderte – begleiten wird.
Und zum Abschluss gibt es noch einen Nachtrag zum Thema WikiLeaks.
De-Mail und der E-Post-Brief
Am 3. August 1984 wurde in Deutschland die erste E-Mail empfangen und spätestens ab den ’90ern hat sich diese Kommunikationsform angefangen zu verbreiten. Heute ist sie nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken.
Aufgrund der Technik ist sie allerdings bisher nicht als rechtssichere Kommunikation nutzbar, da nicht garantiert werden kann, dass die E-Mail auch empfangen wird. Dies möchte unsere Bundesregierung nun ändern.
Mit der De-Mail wird nun ein Konzept umgesetzt, mit der Bürger rechtssicher und vertraulich mit den Behörden kommunizieren können sollen. Anbieter sind zertifizierte E-Mail-Anbieter – zum Beispiel GMX oder Web.de – die mit entsprechenden technischen Mitteln garantieren, dass die E-Mail empfangen wird. Durch Authentisierung und Verschlüsselung wird sichergestellt, dass die Informationen vertraulich und unverändert übermittelt werden. Zumindest in der Theorie.
Praktisch ist es so, dass die E-Mails beim Provider “kurz” entschlüsselt werden sollen, um sie auf Viren zu prüfen. Dies sorgt aber dafür, dass die Kommunikation nicht mehr sicher ist. Dabei ist es egal wie kurz dieses “kurz” ist. Sobald der Provider die Möglichkeit zur Entschlüsselung hat, ist die Kommunikation nicht mehr vertraulich. “Kurz” ist für eine Maschine auf jeden Fall ausreichend für beliebige Manipulationen.
Bevor man die De-Mail nutzen kann muss man sich bei einem Provider persönlich registrieren. Diese Informationen werden dann zentral gesammelt und erzeugen so die üblichen Datenschutzprobleme. Dazu kommt, dass man als Nutzer verpflichtet sein wird, täglich sein Postfach zu überprüfen, ob man E-Mails einer Behörde erhalten hat.
Die Post bietet nun ein Konkurrenzprodukt zur De-Mail an, den E-Post-Brief. Mit diesem können allerdings nur E-Post-Brief-Kunden miteinander kommunizieren.
Im übrigen ist zwar die Anmeldung kostenfrei, jede E-Mail kostet aber 15 Cent (De-Mail), bzw. 55 Cent (E-Post-Brief). Bleibt also die Frage, wie oft man mit Behörden in Schriftform kommuniziert und ob man diese Nachteile und Risiken eingehen möchte.
Mehr Infos gibt es bei der taz und bei der Stiftung Warentest.
Müllstrudel
Wo landet eigentlich unser Plastik-Abfall? Leider nur zum Teil auf den Mülldeponien. Ein großer Teil landet im Meer, wo sich schon mehrere “Müllstrudel” in den großen Strömungswirbeln gebildet haben. Dieses Problem ist seit langem bekannt, meiner Erfahrung nach allerdings nicht der großen Öffentlichkeit.
Es handelt sich dabei um große Ansammlungen von 3-5mm großen Pellets, die durch die Wirkung von Wellen und Gezeiten aus unserem Plastikmüll entstehen. Problematisch ist, dass Meerestiere diese Pellets mit Plankton verwechseln und fressen.
Die Müllstrudel sollen teilweise die Größe Mitteleuropas haben. Auf Satellitenbildern sieht man sie leider nicht, weil es mehr einer “Plastiksuppe” gleicht und ein Großteil unter der Meeresoberfläche schwebt, beziehungsweise auf den Meeresboden sinkt.
Mehr Infos gibt es in diesem Blog – unter anderem ein Bild, auf dem man sieht, wie viel Plastikmüll ein Vogel fressen kann bevor er stirbt und detaillierte Informationen über die Auswirkungen des Mülls in den Meeren.
WikiLeaks
Die Veröffentlichung der Afghanistan-Dokumente sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit. Die Jagd auf die “Verräter”, die die Informationen WikiLeaks zukommen lassen haben ist im vollen Gange und schon wird die Todesstrafe gefordert. Sprachlos machen mich auch Aussagen, dass die Menschen hinter WikiLeaks “Blut an den Händen” hätten, da die Informationen Soldaten gefährden – diese Aussagen kommen vom US-Militär! WikiLeaks hat übrigens dem Weißen Haus vorab angeboten die Daten zu sichten, um gefährdende Informationen herauszufiltern. Das Weiße Haus hatte abgelehnt.
Mittlerweile will das Pentagon die veröffentlichten Daten zurück und fordert, dass WikiLeaks die Inhalte löscht. Das Konzept “Internet” wurde dort offensichtlich nicht so richtig verstanden.
Auf WikiLeaks ist übrigens eine Datei “insurance.aes256″ aufgetacht. “aes256″ ist ein Verschlüsselungsalgorithmus. Diese Datei ist eine unausgesprochene Drohung, dass das Passwort dafür veröffentlicht wird, falls einem WikiLeaks-Mitarbeiter etwas geschieht. Sie enthält vermutlich weitere, sensible Informationen über den Afghanistan-Krieg.
Jan Hofmann:
schrieb am 07.08.2010 um 22:55 Uhr
Abschalten – Warum ich keinen Fernseher mehr habe
Florian Schneider / pixelio.de
Jetzt kommt ja eh nichts mehr, also abschalten.
Damit beendete Peter Lustig jede seiner Sendungen. Und nun mache ich es: einfach abschalten. Seit zwei Wochen habe ich nun keinen Fernseher mehr in meinem Zimmer. Und ganz ehrlich: Ich vermisse ihn nicht, auch wenn mich das selber ein wenig überrascht. Aber seien wir mal ehrlich, im Fernsehen kommt mittlerweile so ein unglaublicher Dünnschiss. (Man verzeihe mir die Wortwahl, aber wenn es doch so ist…)
Was auf den privaten Sendern teilweise zur “PrimteTime” kommt, ist Volksverdummung auf höchstem Niveau. Eine Castingshow reiht sich an die Andere, ob nun ein Supersänger, ein Supermodel, ein Supermundharmonikaspieler oder weiß der Geier was gesucht wird. Im Mittags und Nachmittagsprogramm prostituieren sich gescheiterte Familienexistenzen für eine handvoll Dollar, oder Männer haben die Schnauze voll von ihrer Frau und tauschen sie kurzerhand mal gegen eine Neue, nur um zu merken, dass vorher alles besser war, soweit man denn von gut sprechen kann. Oder man ist zufällig Bauer, ich meine natürlich Landwirt, wohnt noch bei Muttern und ist Single, dann kann man sich auch von Vera eine Asiatin besorgen lassen und bei Nichtgefallen einfach wieder zurückgeben.
Alternativ kommt die 20. Staffel Mensch Markus, die 300. Staffel Pastewka oder andere “witzige” Sendungen. Wenn man eher kulinarisch interessiert ist, kann man sich wahlweise die Profis beim munteren Kochduell anschauen, und wie sich der Calli danach die Leckereien reinschaufelt oder wie sich fremde Leute gegenseitig bekochen und sich reihum im Fernsehen entblößen. Alternativ auch in der ZZ-Promi Variante.
Garniert wird das ganze dann noch mit jeder Menge unfassbar schlechter “Daily Soaps” bei denen über die Schauspielerische Leistung, hin zum Drehbuch und nicht zuletzt die technische Umsetzung einfach so ziemlich unfassbar schlecht und Low Budget ist. Schauen sich die Leute das hinterher einfach nicht mehr an? Oder wie kann man sowas ohne sich zu schämen veröffentlichen?
Ich könnte noch ewig so weitermachen. Aber natürlich gibt es nicht nur schlechtes im deutschen Fernsehen. Die öffentlich rechtlichen produzieren durchaus großartige Programme, die Tagesschau versuche ich regelmäßig zu schauen. Dazu gibt es doch ein handvoll Serien, wie zum Beispiel Two and a half Men, How I Met Your Mother oder Black Books und Couplings, welche ich sehr gerne Schaue. Diese meist aber im englischen Original aus anderer Quelle, da sie entweder im deutschen Fernsehen gar nicht, schlecht synchronisiert oder ein Jahr später ausgestrahlt werden. Im Zweifel alles drei auf einmal. Für meinen aktuellen Bedarf reicht also ganz hervorragend der Computer. Den Mediatheken des öffentlich rechtlichen Fernsehens, DVDs und Streamingangeboten wie iTunes sei Dank! (Auch wenn mich bei der Mediatheksache die aktuelle Lobbyarbeit der Privaten tierisch ankotzt, aber das ist ein anderes Thema…)
Natürlich machen richtige Kinofilme auf einem PC, trotz 21″ FullHD TFT nicht so richtig viel Spaß, aber dafür gibt es noch den großen LCD-TV im Wohnzimmer der Familie mit gemeinsamen Kinoabenden.
Warum habe ich nun eigentlich den Fernseher abgeschafft? Es sind mehrere Gründe: Ich musste mich zum einen auf die CCNA-Zertifizierung vorbereiten. Da ich mich selber sehr gut kenne, wusste ich, um konsequent zu lernen muss der Fernseher nicht nur aus, sondern raus! Und somit sind wir auch schon beim nächsten Grund Schrägstrich Problem. Ich habe mir den ganzen Schund auch noch angeschaut! “Zum Abschalten”, oder “weil gerade nichts Besseres kommt”. Auch habe ich noch eine Menge Bücher hier liegen die entweder mal endlich zu ende gelesen, oder überhaut mal angefangen wollen werden. Als schönen Nebeneffekt freue ich mich über den Platzgewinn in meinem nicht all zu großem Zimmer. So eine 82cm 16:9 Röhre ist halt schon eher nen Klopper.
Bislang sind zwei Wochen vergangen. Ich vermisse den Fernseher kein Stück. Und dass, obwohl ich früher täglich die Kiste angemacht habe. Ich fühle mich besser, konzentriere mich wieder mehr auf eine Sache und schaffe viel mehr. Außerdem, und das finde ich eigentlich am Angenehmsten: man entspannt sich wieder bewusst! Daher: Jetzt kommt ja eh nichts mehr, also abschalten.
Janosch Maier:
schrieb am 07.08.2010 um 20:20 Uhr
Computer in Uganda
Nachdem ich Jonas Artikel über Tansania immer aufmerksam lese, melde ich mich hier mal mit meinen Eindrücken aus Uganda zu Wort. Es wird auch langsam Zeit für mich, da ich Anfang September auch schon wieder nach Deutschland zurück kehre. Bei den ganzen Eindrücken eines Jahres, kann ich euch vorwarnen, der Artikel wird etwas länger werden.
Ein Erfahrungsbericht eines Deutschen in Uganda
Als kurzer Einstieg: Ich bin seit August 2009 in Uganda, wo ich einen Anderen Dienst im Ausland anstatt des Zivildienstes ableiste. Ganz genau, bin ich in Mbarara, im Süd-Westen Ugandas. Ich arbeite bei „Conversation Efforts for Community Development” (CECOD), wo ich für all das Zuständig bin, was mit Computern zu tun hat. Seit Mai 2010 bin ich in der Linux User Group Uganda aktiv.
Bei Jonas tauchte in einem Kommentar die Frage auf, wozu die Leute hier Computer brauchen, wo es doch dringendere Probleme gibt. Die Antwort ist einfach. Für genau die selben Sachen, wie in Deutschland. Es ist wahr, es gibt Probleme hier. Ich hatte das ganze letzte Wochenende kein Wasser, allerdings ist dies eher die Ausnahme. Wenn ich richtig mitgezählt habe, ist es nur vier mal passiert, seit ich hier bin, dass ich den Wasserhahn aufgedreht habe, und außer heißer Luft nichts heraus kam. Und das ich im Oktober 3 ¹/₂ Wochen am Stück keinen Strom hatte, ist auch zu vernachlässigen. Das ist halt so, und die Leute hier wissen damit um zu gehen. Aber um internationale Bankgeschäfte zu tätigen sind Computer mit Internet nun mal Voraussetzung. Die Geldautomaten sind nichts anderes als Computer. Und wenn mal einen Nachmittag kein Internet geht, sind die Läden der großen Handy Provider leer, weil ohne Internet keine Aufträge bearbeitet werden können; Von Leuten, die sich beschweren, dass ihr Internet auch nicht geht, mal abgesehen.
Wenn für mich ein Paket ankommt, dann ist im Postfach von CECOD ein Zettel, auf dem steht, dass ich das Paket innerhalb von 14 Tagen bei der Post abholen kann. Dort angekommen, zeige ich den Zettel, bekomme ein riesiges Buch vorgelegt, in dem alle Paketeingänge vermerkt sind, muss sehen, wo mein Paket zu finden ist, und unterschreiben. Dann wird mein Paket, durch eine Nummer, welche auf meinem Zettel handgeschrieben vermerkt ist, eindeutig identifiziert aus einem extra Raum geholt. Ein meist sehr langwieriges Unterfangen. Ich muss eine kleine Gebühr bezahlen, dass die Post das Paket für mich verwahrt hat, und bekomme eine handgeschriebene Rechnung (zumindest auf einem Rechnungsblock) ausgehändigt. Ein Verfahren, das sich durch den Einsatz von Computern, die es auf der Poststation gibt, und die zum surfen auf Seiten wie Facebook exzessiv genutzt werden, sicher beschleunigen ließe. Auch die Vernehmung als Zeuge bei der Polizei, wo das Protokoll handschriftlich angefertigt wird, ging nur sehr schleppend voran. Dass die Polizei schon eine Tatortbesichtigung am Vormittag gemacht hat, ist zwar nichts, was der Computer hätte erahnen können, und damit die erneute Besichtigung am Nachmittag überflüssig machen, aber ich glaube trotzdem, dass der Einsatz von Computern auch hier nicht schaden könnte.
Gehen wir vom öffentlichen Sektor in die Privatwirtschaft.
An jeder Ecke gibt es Internetcafés und Läden, an denen man seine Dokumente drucken, kopieren, scannen oder abtippen lassen kann. Ich würde allerdings jedem davon abraten seinen USB-Stick auch nur an einen dieser Computer anzuschließen. Ca. 10 verschiedene Vieren, die sich in allen Ordnern einnisten, im Zweifelsfall den Schreibschutz aktivieren, alles löschen, oder den Stick gleich unbrauchbar machen, sind einem sicher. Ich lobe mir da mein Ubuntu. Im Büro ist eine meiner Aufgaben alle zwei Tage jeden Stick zu überprüfen, da sich auch innerhalb des inzwischen mehrfach gereinigten Organisationsnetzwerkes immer noch ein Virus tummelt.
Dabei sollte ich mich glücklich schätzen. Der Traum eines jeden Studenten hier ist, gleich nach ‚nach Amerika oder Europa auswandern‘ ist nämlich für eine Nicht-Regierungsorganisation zu arbeiten, da hier „das Geld” sitzt. Und da die meisten dieser Organisationen aus dem Ausland finanziert sind, stimmt das wohl auch. Von Netzwerk kann man allerdings auch bei CECOD nicht wirklich sprechen. Man stelle sich fünf Computer vor, die durch einen Switch verbunden sind, und von denen einer per „Telefon” (was genau das für eine Verbindung herstellt, weiß ich nicht) ans Internet angeschlossen ist, und dieses für die anderen Computer im Netzwerk frei gibt. Unter der Bedingung, dass es gerade mit Guthaben aufgeladen ist. Als ich den Drucker im Büro als Netzwerkdrucker eingerichtet hatte, waren alle so davon begeistert, dass ich Testseiten in Massen drucken musste. Die Freude war allerdings nicht von langer Dauer, da die Haken an den Netzwerkkabeln fehlen, und diese damit regelmäßig aus dem Switch und den Netzwerkkarten rutschen. Auch an surfen ist so nicht wirklich zu denken.
Ein paar Initiativen, wie zum beispiel das S7 Lab, einen Klasse für Schulabgänger, in der diese verschiedene Computerkentnisse erlangen können, und welches nur Ubuntu Systeme einsetzt, und die auch ein schönes funktionierendes Netzwerk haben, sind positiv hervor zu heben.
Direkt angeschlossen ist ein Ubuntu Internet Café. Leider gibt es nicht all zu viele davon.
Inzwischen bin ich in der Linux (und FLOSS) Community in Uganda sehr aktiv. Nach der Ubuntu Release Party Anfang Mai in Kampala, von der Linux User Group Uganda, habe ich hier in Mbarara eine Linux User Group gegründet. Das war die zweite in Uganda, inzwischen ist noch eine dritte in Jinja hinzu gekommen. Es ist ein bisschen, wie in Deutschland. Der normale Nutzer muss nichts von Linux mitbekommen, wenn er nicht will. Wer interessiert ist, kommt allerdings fast nicht daran vorbei. Der Webserver meiner Organisation, der hier in Uganda steht, und von einer hiesigen Firma bereit gestellt hat, ist ein Linux Server. Auf der Universität hier haben, noch bevor die Linux User Group gegründet war, einige Studenten die Linux Distribution Ultimate Edition genutzt.
Es gibt verschiedene Großveranstaltungen, in denen Linux gefördert wird, oder freie Software, wie zum Beispiel Python, vorgestellt werden. Für den Software Freedom Day am 18. September ist derzeit Planung für das Auftreten der Linux User Groups in Kampala am laufen. Die treibenden Kräfte hinter vielen dieser Sachen sind allerdings viel zu oft Weiße. Freie Software wird hier, nicht, wie in Deutschland, einfach mal schnell aus dem Internet heruntergeladen. Meine Ubuntu 10.04 CD habe ich auf der Ubuntu Release Party in Kampala bekommen.
Die 20 weiteren CDs, die ich mitgenommen hatte, gingen auf dem ersten Linux User Group Treffen in Mbarara weg, wie warme Semmeln. Fedora habe ich mir zum ausprobieren heruntergeladen. Meinen Laptop habe ich dazu drei Nächte hintereinander laufen lassen.
Dieser Artikel ist ebenfalls veröffentlicht auf dem Uganda Blog.
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Benni und Jonas:
schrieb am 07.08.2010 um 18:10 Uhr
Downtime bei server4you
Hallo! Ich möchte mich für die kurzzeitigen Probleme bei der Erreichbarkeit unserer Dienste entschuldigen. Bejonet war von ca. 14.40 Uhr bis 18 Uhr nicht erreichbar. Nach kurzer Beratung im IRC stellte ich fest, dass der Fehler nicht von mir behoben werden konnte, so hies es erstmal warten.
Ich eröffnete ein Ticket mit der Fehlerbeschreibung, über das sich mein Serveranbieter (Server4you) entschuldigte und den Grund benannte: Lizenzprobleme.
Offenbar war eine Lizenz abgelaufen, die nun verlängert werden musste. Nun ist dieser Prozess abgeschlossen und alles ist wieder bestens. Peinlich finde ich das schon, aber es wurde relativ schnell reagiert (wobei das vermeidbare Komplikationen waren). Dennoch fand ich es nett, dass sich die Firma entschuldigt hat, darum werde ich jetzt auch kein Lizenzbashing betreiben
Frohes Surfen weiterhin im Blog!
Nico Bauer:
schrieb am 07.08.2010 um 11:48 Uhr
Ursula von der Leyen und die Schweden
Unsere Arbeitsministerin hat es irgendwie mit den Schweden. Zuerst wollte sie als Familienministerin nach schwedischem Vorbild Internetseiten mit dokumentierten Kindesmissbrauch sperren lassen, nun möchte sie ein anderes Vorbild aus Schweden übernehmen. Dort bekämen Kinder armer Eltern, so von der Leyen, eine Art Gutschein-Karte mit denen die Kids Schwimmunterricht, Musikstunden und andere Extra-Sozialleistungen abrechnen könnten ohne dass die Eltern das Geld ausgezahlt bekommen.
So wie ich Frau von der Leyen verstehe sind arme Menschen, hierzulande bezieher von Arbeitslosengeld II, alles nur versoffene faule Säcke, die eh nur Kinder in die Welt setzen um zusätzliches Kindergeld abzukassieren. Sicherlich gibt es auch diese Menschen, aber die Wut der Menschen die wenig haben auf die zu lenken die gar nichts haben ist ja ein Meisterstück der Arbeitsministerin.
Die Frankfurter Rundschau hat sich nun mal die Mühe gemacht und in Schweden angefragt, was es denn mit dem System und dieser coolen Karte auf sich hat. Blöd nur: in Schweden weiß niemand etwas von diesem – laut von der Leyen – schon seit 10 Jahren existierenden Modell.
Erste Anlaufstelle sind ein paar mir bekannte Familien mit Kindern. Fehlanzeige. „Nein, das kennen wir nicht.“ Also weiter zur Sozialbehörde. Langes Schweigen. „Das sagt mir überhaupt nichts“, gesteht die Mitarbeiterin dann, will aber nicht ausschließen, dass dies an ihr liegt. „Es gibt hier so viele Regeln…“. Sie verspricht, nach einer Expertin zu fahnden und meldet dann zurück: „Die Leute, die etwas wissen könnten, sind leider alle im Urlaub. Die, die ich gefragt habe, kennen die Karte auch nicht.“
Im Endeffekt stellt sich heraus, dass Frau von der Leyen dieses tolle System als Standard verkaufen will, aber in Schweden nur sehr begrenzt in einigen Komunen eingeführt wurde. Für Sonderfälle, die mit Geld nicht umgehen können. Der Normalfall ist in Schweden, dass auch diese Sonderleistungen ausgezahlt werden. Da kann man mal sehen, was unsere Arbeitsministerin allgemein von den ALG2-Empfängern in unserem Land hält. Alles nur Sonderfälle, die mit Geld nicht umgehen können und eh alles nur versaufen?
Auch dieser Fall zeigt mal wieder, dass man jeder Äußerung von Frau von der Leyen erst ein mal hinterher recherchieren sollte. Das Frau von der Leyen es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und gerne mal Sachen behauptet die so nicht der Wahrheit entsprechen zeigte sie in der Debatte um die Internetsperren auch am Beispiel Indiens.
Nico Bauer:
schrieb am 06.08.2010 um 18:49 Uhr
WLan-Probleme am Notebook
Am letzten Wochenende trieb mich mein Notebook (Acer TravelMate 8371) ein wenig zur Verzweiflung. Die WLan-Verbindung brach ständig nach einigen Sekunden hab. Nach dem Wiederverbinden blieb die Verbindung auch wieder nur wenige Sekunden bestehen. Über Google und in Foren fand ich keine wirkliche Lösung dafür.
Als ich dann mal zufällig in Synaptic nachsah fiel mir auf, dass das Paket linux-backports-modules-wireless-2.6.32-24-generic-pae nicht installiert war. Nach der Installation funktionierte alles wieder problemlos. Scheinbar hatte ich vergessen das Paket linux-backports-modules-wireless-lucid-generic-pae zu installieren, dass die jeweils für den aktuellen Kernel passende Version mitinstalliert. Oder ich habe es aus versehen mal deinstalliert.
Kleine Ursache, große Wirkung, Ich sollte wohl ein bisschen besser aufpassen welche Pakete ich genau (de-)installiere…




































